Im Bahnhofskiosk Grafrath wurde eine Jubiläums-Ausstellung veranstaltet 

140 Jahre Bahnhofs-Geschichte Grafrath in allen Facetten porträtiert 

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 Freuen sich über das Jubiläumsbuch zum Bahnhof (von li): Simone Schmid, Autorin, Christel Hiltmann, Buch- Redaktion und Cornelie Wolff, Portrait-Zeichnungen

Grafrath – 140 Jahre Bahnhofsgeschichte waren der Anlass für die Ausstellung im Grafrather Bahnhofskiosk vom 9. bis 12 Mai 2013. Von den Anfängen am 1. Mai 1873 bis heute, führte die Ausstellung durch 140 Jahre Bahnhofsgeschichte, eine Geschichte,  die sowohl die Sommerfrischler und die Dampfschifffahrt enthält aber auch ein dunkles Kapitel vor 1945. 

140 Jahre Bahnhofsgeschichte waren der Anlass für die Ausstellung im Grafrather Bahnhofskiosk vom 9. bis 12 Mai 2013. Von den Anfängen am 1. Mai 1873 bis heute, führte die Ausstellung durch 140 Jahre Bahnhofsgeschichte: 140 Jahre Bahnhofsgeschichte waren der Anlass für die Ausstellung im Grafrather Bahnhofskiosk vom 9. bis 12 Mai 2013. Von den Anfängen am 1. Mai 1873 bis heute, führte die Ausstellung durch 140 Jahre Bahnhofsgeschichte: Die Besucher konnten Wissenswertes über die Technik der Bahn und deren Entwicklung erfahren. Außerdem wurde gezeigt, wie Grafrath mit der Post, dem Telefon und der Modernisierung der Wasserversorgung aus seinem Dornröschenschlaf erwachte. Das Buch zur Ausstellung mit dem Titel „140 Jahre Bahnhof Grafrath – Geschichte und Geschichten“ erschien pünktlich zur Ausstellungseröffnung am Mittwochabend. Christel Hiltmann, Redakteurin des Buches und Organisatorin der Veranstaltung, ist mit dem 96-seitigen Werk sehr zufrieden. Der Inhalt umfasst u.a. die Bau- und Betriebsgeschichte des Bahnhofs, die Veränderung des Ortes, die Entwicklung um den Bahnhof sowie zahlreiche Geschichten.

Als am 10. Mai 1880 die Dampfschifffahrt loslegte, zog der Ort zahlreiche Sommerfrischler an. Reiche Münchner bauten sich über den Amperhöhen Villen, die heute noch alle Blicke auf sich ziehen. Das Buch schildert bildhaft, wie der 1961 gegründete Märchenwald und die 1971 eröffnete Westernstadt zahlreiche Besucher nach Grafrath lockten. Ein Kapitel ist der „dunklen Zeit der Bahn“ vor 1945 gewidmet. Interessante Darstellungen aus der Zeit nach 1945 bringen den Lesern das Leben der „Bahnhofsfamilie“ sowie der Flüchtlinge am Bahnhof näher. Als längjährige Pendlerin fing Cornelie Wolff eines Tages an, vor sich hinsinnierende Mitfahrer zu portraitieren: Zu sehen gab es diese Zeichnungen bei  der Ausstellung,  und sie sind außerdem im Buch verewigt - ebenso wie die witzigen Anekdoten der Fahrschüler von damals.

Nicole Burk


 

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