Fürstenfeldbruck: Ein halbes Jahrhundert Realschule ließ Schulleiter Peter Frohberg Revue passieren

Drei Tage feierte die Ferdinand-von-Miller Realschule ihr 50-jähriges Bestehen

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Die Ferdinand-von-Miller-Realschule feierte ihr 50-jähriges Jubiläum.

Fürstenfeldbruck – Über drei Tage feierte die Ferdinand-von-Miller-Realschule ihr 50-jähriges Bestehen. Abschließender Höhepunkt des runden Geburtstags war der Festakt am 28. Mai in der neuen Sporthalle, dem zahlreiche Ehrengäste des öffentlichen Lebens beiwohnten. Mit einem Tag der offenen Tür wurde die Jubiläumsfeier eröffnet; es folgte eine Luftballonaktion und eine Schüler-Party am zweiten Jubiläumstag.

 „Wir feiern das Triple“, verkündete Realschuldirektor Peter Frohberg bei seiner Festakt-Rede. „Was dem FC Bayern 2013 gelang, das erleben wir heuer“, verglich der bekennende „Sechziger-Fan“ schweren Herzens das 50-jährige Bestehen der Schule, die Einweihung der neuen Sporthalle sowie den 200. Geburtstag des Namensgebers der Schule, Ferdinand-von-Miller, mit dem sportlichen Erfolg des FC Bayern im vergangenen Jahr. Besser als mit Ludwig van Beethovens „Ode an die Freude“, mit dem die Streichergruppe der Schule den Festakt eröffnete, hätte der Festakt nicht beginnen können, verkörpert die Melodie aus der 9.Sinfonie zugleich als Hymne der Europäischen Union den europäischen Gedanken wie Freiheit, Frieden und Solidarität. Beendet wurde der Festakt mit der Bayernhymne, den die Big Band der Schule spielte. 

Bevor Schulleiter Peter Frohberg ein halbes Jahrhundert Realschule Revue passieren ließ, dankte er dem Landkreis, der Stadt sowie den vielen Betrieben im Landkreis, die den Schulabgängern viele berufliche Chancen einräumten. Das Platzproblem an der Schule zog sich wie ein roter Faden durch Frohbergs Ansprache. Am 3. September 1963 startete die Schule in der Aumühle mit vier Klassen und sechs Lehrern, heute sind es 41 Klassen mit 1131 Schülerinnen und Schülern, 84 Lehrern und 14 Referendaren. Bereits zwei Jahre nach der Gründung und ein Jahr nach dem Umzug an den jetzigen Standort in der Bahnhofstraße war das Gebäude mit 540 Schülern voll ausgelastet. Und so ging es weiter. 1977 hatten die 800 Schüler keinen Platz mehr. Es gab Klassen mit bis zu 50 Schülern. Man musste in einen provisorischen Pavillon ausweichen. 1978 erhielt die Schule den Namen des wohl berühmtesten Bruckers, Ferdinand von Miller, der heuer seinen 200. Geburtstag begeht. So lag es nahe, dass sich Rechtsanwältin Anna Ulrike Bergheim in ihrer Festrede dem Leben und Wirken des Erzgießers widmete. Im gleichen Jahr der Namensgebung folgte die erste große Umbaumaßnahme, die 44 Millionen DM verschlang. 

Erster Grußwortredner war der Ministerialbeauftragte der oberbayerischen Realschulen, Ernst Fischer. Er pries die Brucker Schule als eine innovative, stets Neuerungen offen gegenüberstehende Einrichtung und stellte den im Rahmen des Comenius-Projekts seit 1996 gepflegten internationalen Schüleraustausch besonders heraus. Weitere Grußworte sprachen Landrat Thomas Karmasin, Brucks zweiter Bürgermeister Erich Raff, die Elternbeiratsvorsitzende Rita Effinger, sowie die Schülersprecher Corinna Srzyl, Lisa Bögle und Toulant Uryeziu. 

Dieter Metzler

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