Staatsminister Dr. Marcel Huber empfing die "Jugend-forscht-Landessieger" – Teilnehmer aus Mammendorf und Germering

Empfang in der Staatskanzlei

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Jungforscher Philipp Kerth (Mitte) gemeinsam mit Staatsminister Dr. Marcel Huber (links) und Bayernwerk-Vorstand Reimund Gotzel (rechts). Reimund Gotzel überreichte das Bild eines Graffiti, das die Jugendlichen als Teamarbeit beim Regensburger Landesentscheid gestaltet hatten.

Mammendorf/Germering - Am 22. April 2015 wurden die Sieger des bayerischen "Jugend forscht "-Landeswettbewerbs durch den Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Marcel Huber, zu einem Empfang in das Prinz-Carl-Palais in München eingeladen. Unter ihnen war auch Philipp Kerth aus Mammendorf und der Germeringer Tobias Holl (M9).

Kerth hatte mit dem Projekt „Grätzelzelle Advanced Edition – Der Veganer der Energieerzeugung“ den Landessieg im Fachbereich Physik in Regensburg geholt.

Nun gratulierten der Leiter der Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Marcel Huber, und der Vorstandsvorsitzende des „Jugend forscht“-Patenunternehmens Bayernwerk, Reimund Gotzel, den preisgekrönten Nachwuchswissenschaftlern des Freistaats und wünschten ihnen viel Erfolg in der nächsten Wettbewerbsrunde auf Bundesebene.

Jungforscher Tobias Holl (Mitte) gemeinsam mit Staatsminister Dr. Marcel Huber (links) und Bayernwerk-Vorstand Reimund Gotzel (rechts). Reimund Gotzel überreichte das Bild eines Graffiti, das die Jugendlichen als Teamarbeit beim Regensburger Landesentscheid gestaltet hatten.

Unter ihnen war auch Tobias Holl aus Germering. Er hatte mit dem Projekt „Rekonstruktion von 3D-Modellen aus Bildern mit Tiefendaten“ den Landessieg im Fachbereich Mathematik/Informatik in Regensburg geholt.

Staatskanzleiminister Dr. Marcel Huber zeigte sich beeindruckt von den Leistungen der bayerischen Nachwuchsforscher: „Ich habe allergrößten Respekt vor dem Engagement und der Beharrlichkeit, mit der sich die Teilnehmer den Herausforderungen ihrer Projekte gestellt haben. Da läuft nicht immer alles glatt. Da braucht es Geduld, jede Menge Hirnschmalz und die Ausdauer, auch Rückschläge hinnehmen zu können und aus ihnen zu lernen.“ Den bayerischen Landessiegern wünschte Huber viel Erfolg beim Bundeswettbewerb in Ludwigshafen Ende Mai. Allen Teilnehmern des diesjährigen Landeswettbewerbs dankte der Staatskanzleiminister für ihr Engagement und ihren Einsatz: „Ich sage Ihnen: Bleiben Sie dran, bleiben Sie neugierig! Entweder beim nächsten ‚Jugend forscht‘, in Ihrer Ausbildung oder in Ihrem Beruf!“

„50 Jahre ‚Jugend forscht‘ sind eine beispiellose Erfolgsgeschichte“, betonte Reimund Gotzel. Das Bayernwerk habe dieses Datum zum Anlass für eine Gesprächsreihe mit bayerischen „Jugend forscht-Siegern“ der letzten Jahrzehnte genommen. „Die Gespräche waren beeindruckend. ‚Jugend forscht‘ hat bei allen einen unglaublichen Impuls ausgelöst. Viele ehemalige Bayern-Sieger haben ihren Weg in die Wissenschaft gefunden, andere wiederum haben ihre ‚Jugend forscht‘-Idee zum beruflichen Erfolg gemacht. Eines ist sicher: ‚Jugend forscht‘ war für alle ein wichtiger Meilenstein“, so Gotzel. „Daraus können auch unsere diesjährigen Sieger ein gehöriges Maß an Stolz und Motivation ziehen. Sie haben jetzt schon viel erreicht und ich bin sicher, dass sie beim Bundeswettbewerb die gleiche Begeisterung hervorrufen, wie das beim bayerischen Landeswettbewerb in Regensburg der Fall war. Wir wünschen allen viel Glück und Erfolg“, erklärte Reimund Gotzel.

Nachdem sie sich Anfang des Jahres zuerst in zehn Regionalwettbewerben durchsetzen konnten, haben sich insgesamt 18 Jugendliche in elf Projekten beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Bayern für den Bundesentscheid vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen qualifiziert. Ausrichter und Organisator des bayerischen Landeswettbewerbs war das Bayernwerk. Das Unternehmen hatte den bayerischen Landesentscheid vom 25. bis 27. März in Regensburg ausgerichtet.

In sieben naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichen von Arbeitswelt bis Physik leisteten die jungen Bayern herausragende wissenschaftliche Arbeit. Nun gehören sie zum elitären Kreis der Teilnehmer des Bundeswettbewerbs, bei dem die Sieger aller Bundesländer mit ihren Projekten gegeneinander antreten. Sie haben damit die einmalige Chance, zum 50. Geburtstag von „Jugend forscht“ Bundessieger zu werden. Bundesweit hatten sich 11502 Jugendliche angemeldet. Neben den 18 bayerischen Vertretern haben sich 178 Jungforscher aus den übrigen 15 Bundesländern für die Finalrunde qualifiziert.

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