Junges Leben im alten Pfarrhaus

Im großen Garten- und Spielplatzgelände am Kinderhaus St. Georg versammelt: Kinder, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen. Foto: Günter Schäftlein

Umgezogen ist der kath. Kindergarten – das heutige Kinderhaus – St. Georg Aufkirchen schon einmal, bis er dann 1994 im denkmalgeschützten Pfarrstadl seine wohl letzte und beste Herberge fand. Im 39. Jahr des Bestehens darf die hervorragend renovierte Einrichtung für Krippen- und Kindergartenkinder bereits an eine Wiederholung der glänzenden 25-Jahrfeier von 1999 denken.

Ein „rollender Kindergarten“ wurde 1973 durch das Angebot von Keller-Räumlichkeiten in der Aufkirchener Grundschule abgelöst, was anfangs nicht unproblematisch war ­– wegen nachhinkender Bauleistungen. Hilde Böck, Kindergarten-Raumpflegerin von Anfang an, schrieb im Rückblick hierzu: „Bei starken Regenfällen stand der Kindergarten regelmäßig unter Wasser …“ Pfarrer Gregor König formulierte in der Festschrift zum 25. Geburtstag von 1999 zur ideellen Zielrichtung jedoch unmissverständlich: „Getragen vom sozialen Engagement der katholischen Kirche ist unser Kindergarten offen für alle, unabhängig von Konfession oder Religion.“ Heute ist das Kinderhaus im bestens renovierten Pfarrstadl von 1879 – gelegen in unmittelbarer Nähe zu Kirche und Pfarrhaus St. Georg – ein Vorzeigeobjekt der besonderen Art: Athmosphärisch wohltuend, sanitär komplett, autark in der Beköstigung. Gewartet von Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen, Köchin, Reinigungskräften und Hausmeister mit Liebe und Elan, durch Elternbeirat und Pastoralreferent Thomas Bartl als Trägervertreter betreut. Mit immer neuen Ideen im Sinne einer kindgerechten Pädagogik und dem entsprechenden Freiraum: „Das Kind spürt Vertrauen, Offenheit und Respekt.“ Und jetzt auch noch mit einem ehrenamtlichen Vorlesepaten, zugeteilt über die Bürgerstiftung des Landkreises FFB. Unabhängig von spontanen Entscheidungen umfasst das Lernprogramm für die Kinder Experimente, regelmäßige, wöch. Naturtage/Naturerfahrungen, Literacy: Sprache-Bücher-Gespräche, Eigenverantwortung/Selbständigkeit, Kindercafé: Einmal wöchentlich mit den Kindern Nahrung zubereiten. Die Aktivitäten tragen die Handschriften im erzieherisch-pädagogischen Bereich von Susanne Rapp (Leiterin) und Monika Pantke (KiGa „Sonnengruppe“), Daniela Havemann und Kathrin Wittkopf (KiGa „Mondgruppe“), Sabina Otte, Melitta Kindt und Tanja Helget (Krippe „Sternschnuppen“). Im Bereich „Hausdienste“ arbeiten Nici Sandler (Köchin), Hilde Böck und Elke Nebel (Reinigung), Norbert Spring (Hausmeister). „Der Fröhlichkeit die Türen auf …“ Lachen kann das Personal auch über sich selbst: „Als der liebe Gott die Erzieherin schuf, machte er bereits den sechsten Tag Überstunden …“ Kinderhaus St. Georg Aufkirchen, Am Baderberg 5, 82281 Aufkirchen/Gde. Egenhofen, Tel. 08145-6432, E-mail: St-Georg.Aufkirchen@kita.erzbistum-muenchen.de.

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