OB Kellerer stellte Hörtexte zu Brucker Sehenswürdigkeiten vor – Kooperation mit dem BR

OB Sepp Kellerer, Bibliotheksleiterin Diana Rupprecht, Stadtjugendpfleger Michael Maurer, BR-Mediencoach Mischa Drautz, Studentin Michelle Pecher aus Aufkirchen und von der Sparkassen-Stiftung Wolfgang Schachtner. Foto: Dieter Metzler

Vier besondere Audioguides (Hörtexte) zu Fürstenfeldbrucker Sehenswürdigkeiten stellten am 21. Dezember Brucks Oberbürgermeister Sepp Kellerer, die Studentin Michelle Pecher aus Aufkirchen und der Mediencoach Mischa Drautz vom Bayerischen Rundfunk (BR) in der Kinderleseecke der Stadtbibliothek Aumühle vor. In Kooperation mit der Stiftung Zuhören bietet der BR Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Audio- und Videoguides zu gestalten, die anschließend in professionellem Rahmen genutzt werden. Die Bildungsprojekte des BR bieten eine Vielzahl von Bildungs- und Medienkompetenzangeboten an. Sie setzen sich zum Ziel, Schüler und Erwachsene fit für die Anforderungen des medialen Zeitalters zu machen. In Wettbewerben, Projekten und Seminaren wird dabei generationenübergreifend ein Bewusstsein für Medien entwickelt und Medienarbeit praktisch umgesetzt.

Im Rahmen eines Praxissemesters hat die an der Hochschule München studierende Michelle Pecher mit Unterstützung des BR die Erstellung der Hörtexte organisiert. Unter Anleitung des BR-Mediencoaches entstanden dabei vier Hörtexte zur Aumühle, zum Luzienhäuschenschwimmen, zur Edigna-Linde und zur ehemaligen Klosteranlage Fürstenfeld, die einerseits allgemein als Jugendförderprojekt und andererseits der Stadt zur Tourismusförderung, insbesondere was die Ansprache junger Zielgruppen anbelangt, dienen. Das Projekt, das von der Stiftung Zuhören des BR initiiert wird, haben die Stadt mit 1.200 Euro, die Stadtstiftung mit 1.000 Euro und die Sparkassenstiftung mit 1.500 Euro unterstützt. In den vergangenen Herbstferien nahmen mit den von der BR-Stiftung aus verschiedenen Brucker Schulen ausgewählten neun- bis vierzehnjährigen Schülerinnen und Schüler Max Streibl, Tobias Sauer, Riccardo Heger, Kathrin Hörger, Nina Rauch, Sandra Witiska und Michael Probst zunächst an einem Reportertraining teil. Die Projektwoche fand im Jugendzentrum West an der Cerveteristraße statt. In der Woche sammelten die sieben Schülerinnen und Schüler Ideen für die Beiträge, führten Interviews und machten Reportagen vor Ort. Dabei fragten sie spontan bei Passanten allgemeine Assoziationen zu den jeweiligen Sehenswürdigkeiten ab, interviewten aber auch ausgewählte Experten. Hierbei lernten die Schülerinnen und Schüler, gezielt Fragen zu stellen und zugleich aktiv zuzuhören. BR-Mediencoach Mischa Drautz brachte ihnen dabei auch beispielsweise bei, wie man mit dem Mikrofon auf Leute zugeht. So erfuhren die Kinder spannende und lehrreiche Eindrücke aus ihrer unmittelbaren Lebenswelt, wurden aber auch mit Vergangenem und der Kultur ihrer Heimat konfrontiert. Hierbei war nicht nur ihre Kreativität gefordert, sondern sie lernten auch Teamfähigkeit, Projektplanung und Medienkompetenz. Aus den Interviews und Reportagen erstellten die Jugendlichen anschließend in den Tonstudios des Bayerischen Rundfunks unter Anleitung des professionellen Hörfunkjournalisten fertige Beiträge. Die Audioguides stehen auf den Internetseiten der Stadt Fürstenfeldbruck und des Bayerischen Rundfunks zur Verfügung.

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