Kommandowechsel in Fursty - Brigadegeneral Löwenstein übernahm die Führung der 1. Luftwaffendivision

Am 18. Juni 2010 übernahm Brigadegeneral Robert Löwenstein die Führung der 1. Luftwaffendivision von Generalmajor Dieter Naskrent. Der Befehlshaber Luftwaffenführungskommando, Generalleutnant Peter Schelzig übergab das Kommando auf dem Fliegerhorst Fürstenfeldbruck.

Brigadegeneral Löwenstein übernimmt die Führung der 1. Luftwaffendivision, die ab Juli mit rund 10.500 Soldatinnen und Soldaten den größten personellen Umfang in der Luftwaffe haben wird. Zuletzt hatte Löwenstein die Verwendung als Chef des Stabes beim Luftwaffenführungskommando in Köln inne. Unter den Klängen des „Bayerischen Defiliermarsches“ und „Des Großen Kürfürsten Reitermarsches“, gespielt vom Luftwaffenmusikkorps 1 aus Neubiberg wurde das Kommando an General Löwenstein übergeben. „Es ist meine feste Absicht als Kommandeur der 1. Luftwaffendivision mich mit meiner ganzen Kraft, Erfahrung und Aufmerksamkeit beispielgebend einzubringen. Und doch weiß ich, alleine geht es nicht. Ich vertraue auf Ihre Tatkraft und auf Ihren Leistungswillen. Zudem hoffe ich auf ihre loyale Kameradschaft und Mitarbeit.“, machte der neue Kommandeur in seiner Antrittsrede deutlich. Vor Abordnungen des Kommandostabs sowie der unterstellten Verbände wurde Generalmajor Naskrent, der die 1. Luftwaffendivision seit dem 1. Februar 2008 führte, mit einem feierlichen Appell verabschiedet. Zukünftig wird er als Kommandeur das Kommando Operative Führung Luftstreitkräfte in Kalkar führen. In seiner Rede vor rund 350 Gästen betonte General Naskrent, dass er die Führungsverantwortung über die 1. Luftwaffendivision als eine besondere Herausforderung gesehen habe. So konnte er während seiner Besuche in der Truppe immer wieder erleben, mit welchem persönlichen Einsatz die Aufgaben in allen Bereichen wahrgenommen wurden. Anschließend führte der scheidende Kommandeur an, dass sich dieses Jahr wieder mehr als 400 Soldaten der 1. Luftwaffendivision im Auslandseinsatz befinden werden und vor dem Hintergrund einer sich veränderten Einsatzrealität, eine gewissenhafte und vorbereitende Ausbildung notwendig sei.

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