Künstler-Sommerfest in Kottgeisering – Spiritus Rector der Maisacher CONTRAIR lud zur langen Sommernacht ein

Tanzrock“, von Rita Plafka, Öl. Alle Fotos: Günter Schäftlein

Wenn auch mit Kulinarischem eng verbunden, brachte das Künstlertreffen in der Kottgeisinger Südlichen Villenstraße zunächst eine Reihe sehenswerter Arbeiten zur Ansicht. Insgesamt beteiligten sich an der Ausstellung im Privathaus von Klaus Kühnlein 16 Künstlerkollegen. Gut 110 Kunst- und Gaumeninteressierte kamen da noch hinzu.

Aus Fürstenfeldbruck beteiligten sich die Künstler Bente und Veit-Peter Walther, Karin Pide und Waltraud Kosak-Gonzalez. Aus Maisach erschienen Daniel Fiz, Ully Becker, Hanne Wölfle, Christian Neumeyr und Sigrid Sommer. Desweiteren anwesend Gabriele Schröder, Egenhofen, Rita Plafka, Eichenau, Liz Schinzler, Karlsfeld, Gerd Gruber, Adelshofen, Hansjürgen Vogel, Haspelmoor, Michael Steinborn, Olching, Margot Vogl, Dachau, sowie die Hausherren Klaus und Lukas Kühnlein. Klaus Kühnlein setzte schon im Vorgarten ein Ausrufezeichen mit einer überdimensionalen Bilder-Brille, ließ in „Do“ auf Koreanisch „den Weg offen“ (Acryl, 2009) und hatte auch nichts gegen eine eigene, gemalte Variation des wohl bekanntesten Fotos der Weltgeschichte: „Che Guevara“. Liz Schinzler schrieb einen „Brief in die Vergangenheit“ (Acryl auf Leinwand) und Margot Vogl ließ „Umbrien grüßen“, gleichfalls in Acryl. Tanzmomente spielten für Rita Plafka eine bildfüllende Rolle in „Street dance“ (Pastell) und dem farbstarken „Tanzrock“ in Öl. Von Waltraud Kosak-Gonzalez sah man einen eindrucksvollen Blütenzauber auf schwarzen Stengeln in „Morgenröte“sowie ein verspieltes 3fach-Konstrukt auf Bockgeweihe mit „diffamation de la chasse“. Schließlich Gabi Schröder mit einer spannungsreichen, älteren Arbeit in zwei Köpfen farbig und schwarzweiß. Es wurde eine in großzügigem Haus und Garten ausgiebig gefeierte Begegnung von Kunstschaffenden, Freunden und Kunstinteressierten - in einem künstlerisch „vorbelasteten“ Anwesen: Die Vorbesitzerin war Opernsängerin.

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