Alt-Bürgermeister Gerhard Landgraf aus Maisach zieht sich von seinem Amt als Gemeinderat der Gemeinde Maisach zurück

Landgraf zieht sich aus Gemeindepolitik zurück 

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von links: Fraktionsvorsitzender Gottfried Obermair, die stellvertretenden Vorstände Josef Huber und Hermine Reitmayr, Alt-Bürgermeister Gerhard Landgraf, Wilhelm Greulich und der Vorsitzende Alfred Hirsch.

Maisach - Nach 43 Jahren in kommunalpolitischer Verantwortung,  davon alleine 36 Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Maisach, tritt Alt-Bürgermeister Gerhard Landgraf nun von seinem Amt als Gemeinderat der Gemeinde Maisach zurück. Bereits 2008 konnte er aus Altersgründen nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters kandidieren.

Gerhard Landgraf zieht sich aus der Gemeindepolitik zurück Maisach - Nach 43 Jahren in kommunalpolitischer Verantwortung davon alleine 36 Jahre als Bürgermeister der Gemeinde Maisach tritt Alt-Bürgermeister Gerhard Landgraf nun von seinem Amt als Gemeinderat der Gemeinde Maisach zurück. Bereits 2008 konnte er aus Altersgründen nicht mehr für das Amt des Bürgermeisters kandidieren.

 Die Verabschiedung von Gerhard Landgraf innerhalb der Freien Wähler Maisach wurde kürzlich in einer Mitgliederversammlung durchgeführt. In seinem Rückblick bedankte sich der Fraktionsvorsitzende Gottfried Obermair bei Gerhard Landgraf für seinen Einsatz zum Wohle der Gemeinde. Unter Landgraf, so Obermair weiter, wurden Baumaßnahmen durchgeführt, die noch heute das Bild von Maisach maßgeblich prägen. Besonders erwähnte der Fraktionsvorsitzende Baumaßnahmen wie die Bahnunterführung Maisach, die Realschule, die Dreifachturnhalle, die Wasserversorgung, die Hauptschule, das Bürgerzentrum Gernlinden, die Rathauserweiterung, den Bauhof, den Volksfestplatz, die Tagespflege, die Kinderkrippen und Kindergärten, die Feuerwehrhäuser und Friedhöfe, das Freibad, die Ausweitung des Gewerbegebietes in Maisach und Gernlinden als auch den Bau der Südumgehung Gernlinden. Landgraf war auch der Mann der ersten Stunde, der sich mit der Auflösung des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck noch als amtierender Bürgermeister auseinandersetzen durfte. Die Zusammenarbeit mit Landgraf, so Obermair, solle und werde jedoch nicht mit dem Ausscheiden aus dem Gemeinderat enden, sondern er werde sicherlich bei manchen Gelegenheiten auf die umfangreiche Erfahrung und das umfangreiche Wissen von Landgraf zugreifen. 

Alfred Hirsch, Vorsitzender der Freien Wähler, sprach seinen Dank im Namen aller Vereine aus, für die Landgraf immer da war, für die er sich immer einsetzte und die er immer unterstützte. Auch freute sich Hirsch, dass sich Landgraf auch bei den Veranstaltungen der Freien Wähler, wie das jährliche Blütenfest oder die Marktsonntag immer im organisatorischen Bereich tatkräftig mit einbringt. Landgraf selber war sichtlich bewegt von dem Dank, den Obermair und Hirsch aussprachen. 

Jedoch machte er deutlich, dass er sich diesen Entschluss reiflich überlegt habe und dass es eben jetzt an der Zeit sei, nicht nur alleine aus gesundheitlichen Gründen, aufzuhören um jüngeren Menschen den Weg in die Kommunalpolitik zu öffnen. Sein besonderer Dank richtete Landgraf an diejenigen innerhalb der Freien Wähler, die ihn auch in schweren Zeiten immer unterstützt haben. Die Verbundenheit zu den Freien Wähler werde er auch nach seinem Abschied im Gemeinderat aufrecht erhalten und bei allen Gelegenheiten Unterstützung leisten. Abschließend, so Landgraf, höre mit der Gemeindepolitik mit einem weinenden, aber mehr noch mit einem lachenden Auge auf. Für Landgraf rutscht der Maisacher Josef Hutter in das Gremium nach. 

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