Zum vierten Mal schickt die CSU den amtierenden Landrat in Fürstenfeldbruck ins Rennen um den Landrats-Posten 

Überwältigende Mehrheit für Landrat Thomas Karmasin

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Erster Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet gratuliert Landrat Thomas Karmasin bei der Kreis-Vertreterversammlung der Partei.

Fürstenfeldbruck – Mit der überwältigenden Mehrheit von 99,34 Prozent der Stimmen schickt die CSU den amtierenden Landrat Thomas Karmasin zum vierten Mal ins Rennen um den Landratsposten im Kreis Fürstenfeldbruck. 

 Der 50-jährige Karmasin, der 1996 erstmals zum Landrat gewählt wurde, erhielt bei  der Kreis-Vertreterversammlung der Partei am 19. Juni im Mammendorfer Bürgerhaus 151 von 152 gültigen Stimmen. Mit minutenlangem Beifall quittierten die aus den 23 Ortsverbänden anwesenden Delegierten das Wahlergebnis. Einen Gegenkandidaten hatte Karmasin nicht. 

 Der Wahlleiter, Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, bezeichnete Karmasin als „Glücksfall für den Landkreis“, der sich in den Jahren seiner erfolgreichen Amtszeit großes Ansehen und viel Zustimmung erworben habe. Auch überregional engagiere sich Karmasin im Bayerischen Landkreistag als Sprecher des Bezirksverbandes Oberbayern sowie im Deutschen Landkreistag als Vorsitzender im Verfassungs- und Europaausschuss. Doch bei aller Überörtlichkeit sei er immer auch für die Bürger da. Die Delegierten forderte Bocklet auf, Karmasin mit einem guten Ergebnis in den Wahlkampf zu schicken. „Nachdem die CSU seit vielen Jahren den Landrat stellt, ist es entscheidend, dass die Menschen merken, dass unser Kandidat weiterhin eine breite Unterstützung erfährt“, so Bocklet. In Anbetracht der Hitze werde er seinen Rechenschaftsbericht kurz halten, so dass „Sie das Ende noch erleben“, scherzte ein gut aufgelegter Landrat, der stolz war, dass so viele die Versammlung und nicht den Biergarten vorzogen. Kommunalpolitik sei wenig Show, sondern harte Arbeit, stellte der amtierende Landrat in seiner Bewerbungsrede die Bildungs- und Sozialarbeit, den Leitbildprozess, die Energiewende, die Entwicklung des Nahverkehrs, die Schaffung von Arbeitsplätzen und bezahlbarem Wohnraum heraus. Man habe noch große Aufgaben zu bewältigen. 

Der Landkreis müsse auch in Zukunft attraktiv und bezahlbar bleiben. „Wir sind uns zu 100 Prozent einig“, sagte die stellvertretende Landrätin Gisela Schneid, die anstelle der erkrankten Landesgruppenchefin der CSU in Berlin, Gerda Hasselfeldt, den einzigen Kandidatenvorschlag einbrachte. Sie erinnerte daran, dass Karmasin bei seiner zweiten Wiederwahl 2008 als Landrat 52 Prozent erreicht hatte und sich dabei gegen sechs Kandidaten durchsetzte. „Wer so eine Hitze wie heute übersteht, der wird auch die Hitze des Wahlkampes überstehen“, zeigte sich Karmasin nach dem traumhaften Vertrauensbeweis optimistisch und dankte den Delegierten für den großen Vertrauensbeweis. 

 Dieter Metzler

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