Landwirtschaftsschüler und Hauswirtschaftsschülerinnen feierten ihren Abschluss

Grünes Zentrum Puch: Abschluss Landwirtschaft und Hauswirtschaft 

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Abt. Landwirtschaft: Stehend: Wörl Birgit, Asam Johannes, Erhardt Stefan, Trinkl Josef, Lampl Maximilian, Lampl Stefan, Keller Maximilian, Bernlochner Mathias, Brummer Markus, Hartl Andreas, Schulleiter Alois Pfluger Sitzend: Dörfler Daniel, Storhas Hubert, Dosch Michael, Müller Stefan, Boos Thomas, Reindl Simon, Rabl Georg

Fürstenfeldbruck – Landwirtschaftsschüler und Hauswirtschaftsschülerinnen feierten ihren Abschluss in Landsberied, Gasthaus „Dorfwirt“.  Nach 3 Semestern hatten alle 18 Studierenden der Abt. Landwirtschaft die Prüfungen abgelegt. Sie kamen aus fünf Landkreisen: Dachau (5), Fürstenfeldbruck (4), Landsberg am Lech (5), Starnberg (3) und München (1). Jahrgangsbeste sind: Birgit Wörl – Galgen bei Maisach mit der Traumnote 1,00. Thomas Boos – Finning (Lkr. Landsberg) – 1,14 und Johannes Asam – Hofstetten (Lkr. Landsberg) – 1,28.

Schulleiter Alois Pfluger betonte, dass der Schwerpunkt im 3. Semester die Erstellung der sog. "schriftlichen Hausarbeit" darstellt. Diese Arbeit ist gleichzeitig Teil der Meisterprüfung, zu der sich alle Studierenden angemeldet hatten. In dieser sog. "Meisterarbeit" müssen die Studierenden ihren elterlichen Betrieb in der IST-Situation erfassen, diesen dann produktionstechnisch verbessern (optimieren) und schließlich den Betrieb durch Investitionsmaßnahmen und arbeitswirtschaftlich in die Zukunft entwickeln. "Die Schulzeit ist quasi eine intensive Betriebsberatung" sagte Pfluger. Trotzdem steht der Mensch immer im Mittelpunkt: "Herzensbildung kann eine akademische Bildung ersetzen – umgekehrt ist das nicht möglich". In gut 1 Jahr werden die Absolventen dann ihren Meisterbrief überreicht bekommen, wenn sie noch zwei weitere Prüfungen ("Fremdbetriebsbeurteilung" und "Arbeitsprojekt") erfolgreich ablegen. 

Premiere-Jahrgang in der neuen Landwirtschaftsschule Puch:  Am Dienstag, den 9. April fand beim Dorfwirt in Landsberied die Schulschlussfeier der Landwirtschaftsschule statt, bei der 18 Studierende der Hauswirtschaft ihr Zeugnis mit der zusätzlichen Urkunde zur Ausbildereignung überreicht bekommen haben.

Semesterbild mit der Leiterin der Abteilung Hauswirtschaft Marianne Heidner mit den Lehrerinnen Annemarie Pentenrieder, Heidemarie Hirschfelder, Irmgard Hollering, Karoline Ruhdorfer und dem Schulleiter Alois Pfluger

 Es war eine Premiere in doppelter Hinsicht: Das erste Teilzeitsemester des Studienganges Hauswirtschaft in den schönen Lehrräumen der Abteilung Hauswirtschaft ist nun abgeschlossen. Der Premiere-Jahrgang durfte auch einen neuen Lehrplan mit geänderter Stundentafel erproben: Weniger Theorie-Anteil, dafür mehr Sonderprojekte im Fächerübergreifenden Projektunterricht sowie ein Einsteigerseminar für Einkommenskombinationen im hauswirtschaftlichen Bereich. Die jungen Frauen haben sich zusätzlich zu Beruf und Familie mit viel Fleiß und Interesse den Herausforderungen gestellt und sie erfolgreich gemeistert. Bei den Sonderprojekten haben die Studierenden Projekte im Bereich Hauswirtschaftliche Betreuung und Ernährungsversorgung durchgeführt und dabei freiwillige Spenden für die Klassenkasse eingenommen. Die Studierenden stellen die Erlöse einem guten Zweck zur Verfügung und ein Kind auf den Philippinen kann nun ein Jahr länger in die Schule gehen. 

Das Motto der Schule „Hauswirtschaft ist Dienst an Mensch, Familie und Gesellschaft“ erhält nun eine weitere Bedeutung. Die Besten des Jahrganges sind Franziska Birle, Dinkelscherben mit einem Notendurchschnitt von 1,0 und Gertraud Glas, Halmsried bei Altomünster, Gertraud Griebler, Oberhausen bei Petershausen, Maja Huber, Moorenweis und Iwona Wlodarska, Fürstenfeldbruck mit jeweils 1,35 auf dem zweiten Platz. Auf dem dritten Platz folgt mit 1,50 Katharina Sepp, Alling.   

redkb




  

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