Lebensmüder verursachte Verkehrs-Chaos - Jetzt läuft eine Suche nach dem humpelnden Mann mit langen Haaren und Vollbart

Für einen Großeinsatz und ein Verkehrschaos in Fürstenfeldbruck sorgte am Mittwoch, 23. Juni morgens ein lebensmüder Mann. Kurz vor 06.00 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass sich soeben auf Höhe des Klosters Fürstenfeld ein Mann vor die S-Bahn geworfen hätte. Unverzüglich wurde der Zugverkehr eingestellt und mit der Suche nach dem Suizidenten begonnen. Tatsächlich hatte der Zugführer gesehen, wie ein Mann vor dem Zug auf die Gleise sprang, sich dann aber im letzten Moment flach zwischen die Gleise warf. Ein weiterer Zeuge im hinteren Triebkopf beobachtete, dass sich der Mann, nachdem die S-Bahn über ihn hinweggerollt war humpelnd von den Gleisen erhob und im angrenzenden Wald verschwand.

Mit einem Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr und BRK wurde die Umgebung nach dem Mann abgesucht, allerdings ohne Erfolg. Während der ganzen Aktion blieb der S-Bahnverkehr eingestellt, die Bahn versuchte mit Busersatzverkehr die wartenden Pendler zum nächsten Bahnhof zu transportieren. Viele Fahrgäste stiegen auch auf das eigene Auto um, was zu einer zusätzlichen Verkehrsbelastung in Fürstenfeldbruck führte. Erst eineinhalb Stunden später konnte der Bahnverkehr wieder freigegeben werden. Der Mann wurde von den Zeugen wie folgt beschrieben: ca. 40-50 Jahre alt, zierliche Statur, schulterlange schwarze Haare und Vollbart. Hinweise an die die Polizei in Fürstenfeldbruck.

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