Premiere beim Lions Club Fürstenfeldbruck: Karin Neumeyer löst Präsident Richard Matschke ab 

Erstmals in der Geschichte des Lions Club FFB eine Frau an der Spitze

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Unser Bild zeigt die Lions Club-Mitglieder in Fürstenfeldbruck: Heinrich Strauß,  Richard Matschke, Karin Neumeyer, Olaf Husmann, Werner Hauk

Fürstenfeldbruck – Das erste Mal in der Geschichte des 1979 gegründeten Lions Club Fürstenfeldbruck übernimmt eine Frau die Präsidentschaft. Bei einem festlichen Abend im Restaurant Fürstenfelder übergab der frühere Präsident Richard Matschke das Amt an Karin Neumeyer, die den Club mit dem Motto „Werte in der Gesellschaft leben“ ins neue Präsidentschaftsjahr führen wird.

 Frau Neumeyer, für ein Jahr Sie sind Sie Präsidentin des Lions-Club im Landkreis Fürstenfeldbruck, in den Sie vor etwa  zehn Jahren als waschechtes „Münchner Kindl“ zugezogen sind. Beruflich sind Sie leitende Mitarbeiterin in der Vertriebs/Personalleitung eines Deutschland weit vertretenen Unternehmens. Welches Motto haben Sie für Ihre ehrenamtliche Aufgabe gewählt?


Karin Neumeyer: Jeder Präsident stellt ein Jahresprogramm zusammen. Mein Schwerpunkt ist die Bildung, Förderung von Schülern. Wir setzen uns für die Mittelschule Nord in Fürstenfeldbruck ein. An der Schule Nord haben wir Schüler beim „Bewerbungstraining“ unterstützt, wir waren auch beim „Berufsinfotag“ aktiv. Insgesamt sind etwa 5 - 6 Mitglieder des Lions-Club ehrenamtlich für die Mittelschule Nord zuständig.


Helfen Sie auch Schülern, einen Ausbildungsplatz zu finden?


 Karin Neumeyer: „Auch hier konnten wir durch unsere vielfältigen Kontakte und über unsere Mitglieder, weiterhelfen. Wir betreuen vorwiegend Schüler aus den 7., 8. und 9. Klassen an der Mittelschule-Nord.


Der 1979 in Fürstenfeldbruck gegründete Lions-Club setzt sich auch noch für andere Projekte im Landkreis ein?


Bei einem festlichen Abend in FFB übergab der frühere Präsident Richard Matschke das Amt an Karin Neumeyer, die den Lions Club FFB unter dem Motto "Werte in der Gesellschaft leben", führen wird. 

Karin Neumeyer:  „Wir planen zum Beispiel für ein vom Lions-Club ausgewähltes Projekt für Geschädigte des Hochwassers eine Spende in Höhe von  10 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Dem gemeinnützigen „Hof-Café“ der Caritas in Fürstenfeldbruck haben wir eine professionelle Kaffeemaschine geschenkt, wir organisieren auch dieses Jahr wieder ein Lions-Cup-Benefiz-Golf-Turnier in Rottbach mit einer Tombola für einen sozialen Zweck. Mit-Initiator ist unser Fürstenfeldbrucker Mitglied, Johann Siller. Jeder, der die Platzreife hat, kann hier mitspielen und ein Los erwerben. Außerdem gestalten wir seit Jahren einen Adventsnachmittag in der Pflegeeinrichtung Marthashofen, wir backen für unsere Veranstaltungen Kuchen, und in der Adventszeit verkaufen wir für einen guten Zweck selbstgebundene Adventskränze an einem Stand in Fürstenfeldbruck. Auch bei der Fürstenfelder Kirta bringen wir uns ein. Für dieses Jahr haben wir außerdem eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Partner-Lions-Club in Germering vor.   


Interview: Hedwig Spies


 Lions Clubs International ist ein 1917 gegründeter Service Club. Der Sitz befindet sich heute in Oak Brook, Illinois. Die international tätige Institution ist mit 1.355.133 Mitgliedern (Stand 1. Juli 2012) in 46.672 Clubs aus 208 Ländern und Gebieten (davon 1.643 Damenclubs, Frauenanteil 24,19 %) die mitgliederstärkste Service-Cluborganisation der Welt. Der Lions Club wurde als Organisation mit reinen Herrenclubs gegründet. Der Lions-Club „Buten un binnen“ in Bremen nahm als erster Club in Deutschland 1989 auch Frauen auf. Heute gibt es in kleinerer Zahl auch Damenclubs und gemischte Clubs, in denen Männer und Frauen aufgenommen werden. Das Grundprinzip der Clubs ähnelt dem von Rotary International insofern, als in jedem einzelnen Club viele unterschiedliche Berufsgruppen vertreten sein sollen. Die Haupttätigkeiten der Clubs sind – meist nichtöffentliche – Vortragsveranstaltungen und Gesprächsrunden. In der Öffentlichkeit treten Lions Clubs hauptsächlich im Zusammenhang mit Spendenaktionen auf, was in den USA etwa im Gegensatz zu Deutschland für die Arbeit einer Wohltätigkeitsorganisation nicht ungewöhnlich ist. Politisch und religiös geben sich die Mitglieder nach außen neutral. 

Quelle: Wikipedia

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