Der Jubilar Ludwig Lösch wurde in der Oberpfalz geboren und lebt seit 1960 in der Kreisstadt

Der "schwarze Luck" feiert 80. Geburtstag

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Foto: Ludwig Lösch, eine stadtbekannte Persönlichkeit, feiert am 31. August seinen 80. Geburtstag.

Fürstenfeldbruck – In 30 Jahren Stadtratsarbeit hat er sich große Verdienste um Fürstenfeldbruck erworben: Ludwig Lösch. Am Mittwoch, 31. August feiert der weithin bekannte Brucker im kleinen Familienkreis seinen 80. Geburtstag. Der in Hirschau/Oberpfalz geborene Jubilar, bei seinen Freunden und Bekannten bestens auch als der „schwarze Luck“ bekannt, lebt seit 1960 in der Kreisstadt. Der gelernte Bankkaufmann und Diplom-Verwaltungswirt machte sich neben seiner beruflichen Karriere vor allem in der Brucker Kommunalpolitik und als Mitglied in 25 ortsansässigen Vereinen einen Namen.

Neben seiner drei Jahrzehnte langen Stadtratstätigkeit als Kindergartenreferent, Werksreferent für die Stadtwerke und als Volksfestreferent wirkte Lösch auch zwei Legislaturperioden (2002 bis 2014) im Landkreis als CSU-Fraktionsvorsitzender, dabei unter anderem im Kreisausschuss, im Krankenhausausschuss und im Personalausschuss sowie beim AWB. In beiden Gremien, Stadtrat und Kreistag, hatte Lösch als Finanzreferent häufig heftige Diskussionen um die Kreisumlage zu überstehen. Ihm haben der Kreistag und später auch der Stadtrat die Umstellung der kameralistischen Haushalts- und Rechnungsführung auf die doppelte Buchführung „kommunale Doppik“ zu verdanken. Seine politische Karriere begann der begeisterte FC-Bayern-Anhänger im Jahre 1964, als er in die CSU eintrat.

Unter dem damaligen Kreisvorsitzenden Dr. Wolfgang Waldner war Lösch viele Jahre Pressesprecher sowie stellvertretender Kreisvorsitzender. Als Ortsvorsitzender der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft (CSA) trat er für die Interessen der Arbeitnehmer ein und auch als Orts- und Kreisvorsitzender der JU hinterließ er Spuren. Seine berufliche Ausbildung absolvierte Lösch in seiner Heimat bei der Sparkasse Nabburg-Pfreimd. In Bruck fing Lösch am ersten Oktober 1960 in der Kreditabteilung an, baute in den nächsten fünf Jahren die Filialen in Mammendorf und Moorenweis mit auf und war anschließend zehn Jahre Zweigstellenleiter der Maisacher Filiale. Zurück im Mutterhaus wurde er unter Sparkassenchef Walter Well Vorstandsassistent und stellvertretendes Vorstandsmitglied. Im Februar 1990 wurde Lösch in den dreiköpfigen Vorstand berufen. Bis zu seiner Pensionierung im September 2001 hat er unter anderem die Vermögensabteilung neu aufgebaut und die Immobilienabteilung neu installiert. Als „Sparkassler“ war Lösch nicht nur ein gern gesehenes Mitglied bei den Vereinen, sondern er engagierte sich auch Jahrzehnte lang ehrenamtlich in vielen Vereinen. Zehn Jahre lang war der fußballbegeisterte Lösch zu „Glanzzeiten“ des SC Fürstenfeldbruck Vizepräsident.

Der sportliche Niedergang sowie die negativen Schlagzeilen des ehemaligen Bayernliga-Vereins schmerzen ihn sehr. 48 Jahre verbrachte Lösch im Vorstand des Sängerkreises Fürstenfeldbruck, davon 36 Jahre als ihr erster Vorsitzender. Drei Jahrzehnte bestimmte er die Geschicke der Chorgemeinschaft Fürstenfeldbruck als ihr erster Vorsitzender, und bei dem seit 25 Jahren existierenden Förderkreis Bürger und Polizei fungiert er seit der Gründung als Schatzmeister. Gründungsmitglied ist Lösch auch beim Golfclub Rottbach, wo er heute noch hin und wieder zum Schläger greift. Seit 35 Jahren sitzt Lösch im Aufsichtsrat bzw. im Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft FFB, hat darüber hinaus in unzähligen Vereinen Schriftführer- und Kassieraufgaben wahrgenommen und stellte sich sechs Jahre als Kirchenpfleger in der Pfarrei St. Magdalena zur Verfügung. So ist es nicht verwunderlich, wenn er in vielen Vereinen zum Ehrenmitglied ernannt wurde, wie beim BC Piccolo, beim Sängerkreis und bei der Chorgemeinschaft. In seinem mit Arbeit ausgefüllten Leben bekannte der rüstige Jubilar: „Ohne die Unterstützung meiner Frau wäre dies alles nicht möglich gewesen.“

Vor fünf Jahren hat der mit dem Bundesverdienstkreuz geehrte und mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten sowie der Kommunalen Verdienstmedaille ausgezeichnete „Un-Ruheständler“ mit seiner Frau Lissy die Goldene Hochzeit gefeiert, die ihm drei Kinder, zwei Töchter und einen Sohn geschenkt hat. Inzwischen halten ihn sieben Enkel zusätzlich auf Trab.

 Dieter Metzler

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