Bei der Schafschau in Maisach gewann ein 14-Jähriger Züchter mit seinen Tiroler Steinschafen

Eine Menge "Mäh" in Maisach

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Überragender Tagessieger dieser Schau war der erst 14-jährige Florian Buchwieser. Beim Siegerfoto musste ihm der Vorsitzende des Maisacher Schäferstammtisches, Stephan Graf, assistieren, denn auch ein erfolgreicher Jungschäfer hat nur zwei Hände zum Halten von Bock und Schaf.
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In der Kategorie „Wolle“ scheint dieses Schaf ziemlich gut bewertet worden zu sein, warum sonst würden die zwei Mädels mit dem Tier so gerne kuscheln.
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Maisach – Von der ansonsten vom Schäferberuf ausgehenden Ruhe und Beschaulichkeit war auf der Schafschau in Maisach wenig zu spüren. Schafhalter aus dem nahen und fernen Raum wollten am Sonntag zeigen, was sie für Prachtexemplare auf der Weide stehen haben. Diese Maisacher Tradition findet nun schon seit 34 Jahren statt.

Vertreten waren 16 unterschiedliche Schafrassen. Vier Richter nahmen rund 100 Tiere in Augenschein und bewerteten diese nach den Kriterien Wolle, Bemuskelung und Erscheinungsform. Es galt die Siegerschafe und Böcke in den drei Kategorien Berg-, Land- und Wirtschaftsschaf zu ermitteln. Beim diesjährigen „Maisacher Schaftag” gab es dann die Überraschung: Der erst 14-jähriger Schafhalter und Züchter, Florian Buchwieser, wurde mit dem Sonderpokal bedacht. Die vier Richter kamen in einer geheimen Bewertung einstimmig zur Überzeugung, dass diese Tiere den Pokal verdienen. Florian Buchwieser ist einer der wenigen Züchter des weißen Tiroler Steinschafes. Von dieser Rasse gibt es weltweit nur noch rund 200 Tiere. Sechs davon stehen im Stall der Familie Buchwieser in Huglfing im Landkreis Weilheim- Schongau, die vom Junior gehegt und gepflegt werden. Vater Uli Buchwieser züchtet schon seit 30 Jahren das graue Tiroler Steinschaf. Auch andere Schafrassen waren in Maisach vertreten: So zum Beispiel die Rasse „lle de France”, deren Halter aus Oy-Mittelberg im Allgäu angereist waren und schlussendlich das Siegerschaf in der Kategorie Wirtschaftsrassen gestellt haben. Wenn ein Tier in den Bewertungskriterien überall die Note 7 bekommen hat, war es ein „Klasse-Schaf” und wurde in der Zuchtwertklasse 1 registriert. Die Richter ließen sich aber beim ein oder anderen Tier zu Noten von bis zu 9,5 hinreisen. Diese außerhalb der Wertungsklasse liegenden Noten waren dann der Hinweis auf die Tatsache, dass hier ein „Superschaf“ steht.

Georg Johannes Miller

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