Mammendorfer Motorradclub muss nach neuem Treffpunkt suchen - Landratsamt lehnt Nutzungsänderung ab

Der Motorradclub Mammendorf muss sich doch weiterhin nach einem neuen Treffpunkt und Lagerraum umsehen. Dies entschied der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung bei zwei Gegenstimmen. Das Gremium fügte sich damit einem Bescheid des Landratsamtes, das einer Nutzungsänderung des auf Peretshofener Flur liegenden Gebäudes nicht zustimmte. Nun wird bei der Kreisbehörde beantragt, das Gebäude künftig als reine Lagerungsmöglichkeit für den gemeindlichen Bauhof nutzen zu können.

Das Landratsamt hatte seine ablehnende Haltung unter anderem damit begründet, dass das gemeindeeigene Grundstück eine Fläche für die Landwirtschaft darstelle und Wasserversorgung sowie Abwasserbeseitigung nicht gesichert seien. Mammendorfs Bürgermeister Johann Thurner (Bürgergemeinschaft Mammendorf) sprach in diesem Zusammenhang von einer lapidaren Äußerung des Landratsamtes. Martin Denz (Freie Wähler) konnte die ablehnende Haltung der Kreisbehörde nicht nachvollziehen. „Wo bringt man denn den Motorradclub sonst unter“, fragte er in der Gemeinderatssitzung. Der Motorradclub sei doch bisher nicht auffällig in Erscheinung getreten, so Denz. Damit reagierte er ebenso auf eine Einlassung des Zweiten Bürgermeisters Peter Muck (CSU - Freie Bürger). Dieser hatte angemahnt, dass es angesichts der Art des Clubs nicht bei geräuschlosen Treffen bleiben könne. Allerdings hatte auch Muck das Landratsamt für dessen Stellungnahme zu der von der Gemeinde an sich genehmigten Nutzungsänderung des ehemaligen Tacan-Anlagengebäudes kritisiert. Er hätte sich eine genauere Auskunft zu den künftigen Nutzungsmöglichkeiten erwartet, so Muck, der dazu noch anfügte: „Der, der das geschrieben hat, hat sich wenig Gedanken gemacht.“ Dass künftig wohl der Bauhof der Gemeinde das Gebäude für die Lagerung sperriger Güter nutzen solle, wurde vom Gemeinderat weitgehend befürwortet. Werner Zauser (Freie Wähler) sprach von einer sinnvollen Nutzung. Dem stimmte Kurt Schweiger (CSU – Freie Bürger) zu, schlug aber auch vor, zu einem späteren Zeitpunkt über eine veränderte Nutzungsmöglichkeit nachzudenken.

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