Nächtlicher Brand – Alle Räume voller Rauch – Warum eine vierköpfige Familie im Geiselbullacher Wohngebiet Schwaigfeld großes Glück hatte

Matratze in Brand: 13-jähriger und Familie gerettet 

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Das Foto der Freiwilligen Feuerwehr Geiselbullach zeigt die angesengte Matratze auf dem Balkon. 

Olching/Geiselbullach – Großes Glück hatte eine vierköpfige Familie im Geiselbullacher Wohngebiet Schwaigfeld in der Nacht, 19. 11.  als sich  aus ungeklärter Ursache  gegen 04.00 Uhr die Matratze und das Bettzeug in einem der Kinderzimmer in der Wohnung im 1. OG entzündete. Wie die PI Olching mitteilte, fiel offenbar eine Klemmleselampe vom Bettgestell auf die Steckdose und schaltete sich ein. Der 13-jährige Junge wachte auf, und die Familie beförderte die brennende Matratze auf den Balkon, wo sie später von der Feuerwehr gelöscht wurde. Die gesamte Wohnung war bereits voller Rauch. 

Zu drei Einsätzen innerhalb weniger Stunden musste die Feuerwehr am Mittwochabend  ausrücken: der erste Einsatz gestern am späten Nachmittag war durch einen Fehlalarm einer automatischen Brandmeldeanlage verursacht worden – Wasserdampf hatte einen Rauchmelder in einem Wohnobjekt an der Isabellastrasse aktiviert. Die ebenfalls angerückten Kollegen der Feuerwehr Olching und der Feuerwehr Esting mussten zum Glück nicht eingreifen. 

Großes Glück hatte eine vierköpfige Familie im Geiselbullacher Wohngebiet Schwaigfeld in der Nacht zum Donnerstag:  aus ungeklärter Ursache entzündete sich gegen 04.00 Uhr die Matratze und das Bettzeug in einem der Kinderzimmer in deren Wohnung im 1. OG. 

Der jüngere Sohn und seine Mutter wurde fast gleichzeitig auf den Brand aufmerksam, weckten die andere Familienmitglieder auf, setzen einen Notruf ab und flüchteten aus der bereits verrauchten Wohnung ins Freie. Der Vater brachte die brennenden Gegenstände auf den Balkon und versuchte dort die Flammen zu löschen. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr löschte die glimmende Matratze endgültig ab und trug diese ins Freie, die Brandwohnung wurde gründlich belüftet. Parallel dazu wurden Mutter und Söhne durch die Feuerwehr erstversorgt und mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation an den Notarzt / Rettungsdienst übergeben. 

Die Freiwillige Feuerwehr Geiselbullach: "Nicht immer gehen Brände im Wohnungsbereich zu Schlafenszeiten so glimpflich aus – wir empfehlen daher allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Installation von Rauchwarnmeldern in ihrem Zuhause. Ab dem 01.01.2018 wird dies übrigens Pflicht für alle Wohngebäude in Bayern."

redkb

 

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