Leiter der Staatskanzlei Dr. Marcel Huber besucht die Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fursty  - Seit Januar 2016 Mentor

Marcel Huber in Fursty

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Vorstellung der praktischen Ausbildung an der OSLw, im Kreise der Inspektionschefs und Inspektionsfeldwebel der I. Lehrgruppe.

Fürstenfeldbruck - Leiter der Staatskanzlei Dr. Marcel Huber besucht die Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) in Fursty. Im Januar 2016 übernahm Staatsminister Dr. Huber die Tätigkeit als Mentor im 113. Offizierlehrgang des Truppendienstes. Diesmal begleitete er die Offizieranwärter während einer “Kompetenzübergreifenden Prüfung auf dem Übungsplatz Neulindach“.  Nach der Begrüßung durch Oberst Markus Bestgen, Kommandeur der I. Lehrgruppe,  hielt er einen kurzen Vortrag über die Ausbildung an der OSLw.

  Sichtlich beeindruckt war Staatsminister Huber von dem Wandel in der Ausbildung. “Lernen durch Handeln“ ist die Art der Ausbildung die an der Schule durchgeführt wird. Anwendungs- und Handlungsorientiertes Lernen soll den Offizieranwärtern, den Offizieranwärterinnen langfristige Handlungssicherheit geben. “Ich habe großen Respekt wie man hier an die Ausbildung von neuen Führungspersönlichkeiten rangeht“, sagte der Staatsminister, im Kreise der der Führungsgruppe der I. Lehrgruppe.

Prüfung der Offizieranwärter in Neulindach

Staatsminister Dr. Marcel Huber bei seinem Besuch in Fursty.

 Mit festem Schuhwerk ausgerüstet und mit einem Bundeswehrparka bekleidet ging es nach Neulindach. Major Dieter Schobesberger erklärte dem Staatsminister die Prüfungslage. 50 unterschiedliche Lagen können die Ausbilder “einspielen“. Eine Gruppe von Offizieranwärtern/ Offizieranwärterinnen legte, vor den Augen des Staatsministers, ihre Prüfung in einer Praktischen Situation ab. Der Staatsminister wollte mit seiner Anwesenheit die Lehrgangsteilnehmer/ Lehrgangsteilnehmerinnen nicht irritieren und stören und beobachtete deshalb die Prüfung aus dem Hintergrund. Routiniert und sichtlich nicht beeindruckt von den Blicken des Staatsministers, zeigten die Soldaten / Soldatinnen ihr ganzes Können. Die Gruppe hatte den Auftrag: „ein Gebiet nach Eindringlingen zu durchsuchen, wenn nötig Gefangene zu machen und Verletzte zu versorgen. Bewertet wurden die einzelnen Gruppenmitglieder in dieser sogenannten „Kompetenzübergreifenden Prüfung“. Führungsverhalten, Zusammenarbeit, gegenseitiges Vertrauen, aber auch der Umgang mit der Ausrüstung, sind nur einige der Bewertungskriterien.

Essen mit Bw-Essgeschirr

 Verpflegungseinnahme mit Bw-Essgeschirr.

Noch immer angespannt aber erleichtert erreichten die Anwärter/ Anwärterinnen das Verpflegungszelt. Bei leichten Regen nahm sich Staatsminister Dr. Huber, Zeit mit den Soldaten/ Soldatinnen zu sprechen, die Anspannung viel schnell und es wurden angeregte Gespräche geführt. Nachdem alle Lehrgangsteilnehmer/ Lehrgangsteilnehmerinnen ihre Verpflegung empfangen hatten, probiert auch der Leiter der bayrischen Staatskanzlei das durch den Inspektionsfeldwebel der 3. Inspektion bereitgestellte Abendessen. Ausgestattet mit einem Bundeswehr Essgeschirr, erhielt er, genau wie alle anderen an der Verpflegung Teilnehmenden Kartoffeln, Gulasch, einen Fruchtsaft und einen Pudding als Nachspeise. Staatsminister Dr. Huber verabschiedete sich nach dem gemeinsamen Abendessen, dies war nicht der letzte Besuch “seines Lehrganges“. Im September ist ein weiterer Besuch geplant. Noch einmal sagte er:  „Ich habe Hochachtung vor den Offizieranwärtern/ Offizieranwärterinnen wie sie, die praktischen und theoretischen Anforderungen während ihrer Ausbildung meistern“.

Oberstabsfeldwebel Andreas Grebl

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