Modelleisenbahnausstellung im Pfefferminzmuseum Eichenau - 660 Triebfahrzeuge und 2200 Waggons bis Ende Februar zu sehen

Karl Graßl präsentiert inmitten von alten Plakaten und Zuglaufschildern den „Sonderzug nach Pankow“. – Fotos: Hans Kürzl

Die Zahlen nennt der Eichenauer Karl Graßl mit sichtbarem Stolz: 660 Triebfahrzeuge und 2200 Waggons hat er als Modell in seiner Sammlung. Mit dabei ist unter anderem auch der legendäre Adler. Das ist jene Lokomotive, die am 7. Dezember 1835 zwischen Nürnberg und Fürth die deutsche Eisenbahngeschichte gewissermaßen in Fahrt brachte. Deren bisher 175-jährige Dauer ist auch der Anlass für das Pfefferminzmuseum, seine Reihe von Sonderausstellungen fortzusetzen. Zu sehen ist eine von Graßl liebevoll zusammen gestellte Auswahl seiner Eisenbahnmodelle bis Ende Februar im Pfefferminzmuseum an der Parkstraße (neben der Starzelbachschule)- und zwar den Öffnungszeiten am Sonntag von 14 bis 16 Uhr.

Mit ein wenig Phantasie wird man auch Udo Lindenbergs DDR-Ohrwurm vom „Sonderzug nach Pankow“ auf den Lippen haben. Denn dieser Sonderzug gehört mit zur Sammlung von Graßl. Seit Anfang der 1960er-Jahre sammelt der jetzt 73-jährige Modelleisenbahnen. Einen Grund, warum er erst mit über 20 Jahren zu diesem Hobby kam, nennt er mit einem leichten Anflug von Schmunzeln: „Weil ich als Kind keine Modelleisenbahnen bekommen habe.“ In den rund 50 Jahren, in denen Graßl, seine Sammlerleidenschaft gepflegt hat, sind neben dem Sonderzug und dem Adler noch weitere Schmuckstücke dazu gekommen. Ein Reichsregierungszug von 1934 lässt einen kleinen Einblick in die Geschichte zu. Einen schwedischen Zug, der fast nur aus Holz gebaut ist, findet der Besucher ebenso. Er erfährt auch, dass in der Schweiz die Züge mit auffälligen Werbeaufschriften auf dem Schienennetz unterwegs sind. Die Sammlung machen Zugtickets, Signalflügel, Zuglampen, Plakate und Zuglaufschilder komplett.

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