Bereits vor mehr als hundert Jahren gründeten engagierte Bürger aus den Reihen des Historischen Vereins FFB ein Bezirksmuseum

25 Jahre Museum Fürstenfeldbruck

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Museumsleiterin Angelika Mundorff (li) mit Dr. Eva von Seckendorff, stv. Museumsleiterin, neben dem Putto mit Delphin (1733-1810)

Fürstenfeldbruck - Dieses Jahr feiert das Musem Fürstenfeldbruck sein 25- jähriges Bestehen. In dieser kurzen Zeit ist es zu einer zentralen kulturellen Einrichtung geworden und aus dem gesellschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Anlässlich des Jubiläums haben Angelika Mundorff und Dr. Eva von Seckendorff 25 Exponate ausgewählt, die stellvertretend für das Museum und seine Sammeltätigkeit stehen.

 

 ,,Es ist ein Querschnitt durch die Sammlungspolitik des Museums. Die Objekte sind alle aus eigenem Besitz und keine Dauerleihgaben", bestätigt die Leiterin Angelika Mundorff. Alle Objekte sind in den Räumen des Museums ausgestellt und mit Schildchen markiert. Eine Besonderheit in diesem Zusammenhang stellt der ,,Putto mit Delphin" dar, eine Brunnenfigur aus dem Hofgarten des Klosters, die seit Kurzem aus dem städtischen Besitz ins Museum übernommen wurde und jetzt einen wunderbaren Platz in den Räumlichkeiten gefunden hat.

1991 wurde das Museum Fürstenfeldbruck in der ehemaligen Brauerei und Pfisterei von Kloster Fürstenfeld mit einer modernen, musealen Präsentation zum Thema ,,Kloster Fürstenfeld" eröffnet. 1995 folgten mit der Abteilung ,,Leben in Bruck um 1900" und der Präsentation der Archäologie 2001 und 2005 die nächsten Sammlungen. Erst seit 2013 präsentiert das Museum die Abteilung zur Klostergeschichte in neuem Gewand.

  Bereits vor mehr als hundert Jahren gründeten engagierte Bürger aus den Reihen des Historischen Vereins FFB ein Bezirksmuseum. Der Objektbestand des heutigen Museums basiert auf den Sammlungen der Gründerväter mit Kunst und Kunstgewerbe des Klosters Fürstenfeld und dem Landkreis, archäologischen und volkskundlichen Objekten sowie Zeugnissen des Handwerks aus der Region vor 1900. ,,Das Museum ist sukzessive gewachsen. Alle 4 bis 5 Jahre ist etwas Neues dazugekommen", berichtet Angelika Mundorff. Neben der Erweiterung des Objektbestandes aus dem ehemaligen Kloster Fürstenfeld, zielt die aktuelle Sammlungskonzeption des Museum vor allem darauf ab, die Werke bedeutender, regionaler Künstler und Kunsthandwerker des 19. und 20. Jahrhunderts zu dokumentieren.

 Nicole Burk

 

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