Nachfolgenutzung für Militärflugplatz FFB - Regierung leitet Raumordnungsverfahren ein

Die Nachfolgenutzung für Militärflugplatz Fürstenfeldbruck Raumordnungsverfahren für Trabrennbahn und Gemeindesportzentrum wurde von der Regierung von Obb. eingeleitet Die Gemeinde Maisach, Landkreis Fürstenfeldbruck, überplant den ca. 40 Hektar großen, nördlichen Teil der Konversionsfläche des ehemaligen MilitärflugplatzesFürstenfeldbruck. Hier sollen eine Trabrennbahn und ein Gemeindezentrum entstehen, die über die geplante Südumfahrung Maisach erschlossen werden. Zu diesemAntrag hat die Regierung von Oberbayern jetzt das Raumordnungsverfahren eingeleitet. Von dem Projekt betroffene Kommunen, Behörden, Energieversorgungsträger und Verbände können hierzu bis zum 13. März 2009 gegenüber der Regierung Stellung nehmen.

Die beteiligten Gemeinden sollen die Projektunterlagen für einen angemessenen Zeitraum und möglichst auch während arbeitsfreier Zeiten öffentlich auslegen. Das Planungsgebiet liegt auf dem nördlichen Geländeteil des ehemaligen militärischen Flugplatzes Fürstenfeldbruck im Süden der Gemeinde Maisach. Es wird im Westen von der Staatsstraße 2054 und im Osten von der Staatsstraße 2345 begrenzt. Die südliche Begrenzung bildet die ehemalige Rollbahn des Flughafens. Die Trabrennbahn nimmt mit ca. 33,5 Hektar den Großteil der Fläche ein. Hier werden im Rahmen diverser Veranstaltungen ca. 52.400 Besuchern im Jahr erwartet. Westlich der Trabrennbahn ist auf einer ca. 7,4 Hektar großen Fläche das Gemeindesportzentrum mit Dreifeldhalle, Vereinsheim und mehreren Spielfeldern für unterschiedliche Sportarten vorgesehen; die wechselseitige Nutzung der Parkplätze ist geplant. Die Südumfahrung Maisach, die größtenteils auf der ehemaligen Taxiway verlaufen soll, bindet die Nutzungen auf der Konversionsfläche Alter Flughafen Fürstenfeldbruck an den örtlichen und überörtlichen Verkehr an. In dem Verfahren geht es darum festzustellen, wie sich das geplante Vorhaben auf die für die Raumordnung wichtigen Aspekte, wie z.B. Natur und Landschaft, Land- und Forstwirtschaft, Verkehrs-und Siedlungswesen, kulturelle Infrastruktur sowie Gewerbliche Wirtschaft auswirkt. Dazu hört die Regierung als höhere Landesplanungsbehörde Fachbehörden, Kommunen, Energieversorgungsträger und die betroffenen Verbände an. Die Regierung ersucht die betroffenen Kommunen, die Projektunterlagen für einen angemessenen Zeitraum und möglichst auch während arbeitsfreier Zeiten öffentlich auszulegen. Anhand der eingegangenen Stellungnahmen prüft die Regierung dann, ob und unter welchen Maßgaben das Projekt mit den Erfordernissen der Raumordnung vereinbar ist und wie es mit Vorhaben öffentlicher oder sonstiger Planungsträger abgestimmt werden kann. Die Regierung wägt die einzelnen Belange gegeneinander ab und schließt das Raumordnungsverfahren mit der so genannten „landesplanerischen Beurteilung“ ab.

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