Kämpfer für das Fahrrad

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Nach langer Krankheit ist der langjährige Kreisvorsitzende des ADFC, Klaus Peter Dreisow, in der vergangenen Woche gestorben.

Fürstenfeldbruck – Der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club (ADFC) Fürstenfeldbruck trauert um Klaus Peter Dreisow. Am 1. September verstarb der langjährige Kreisvorsitzende nach langer Krankheit. Am 21. November wäre Dreisow, der sich auch für den Umweltschutz engagierte, 70 Jahre alt geworden.

Über 18 Jahre wirkte Dreisow aktiv im Kreisverband Fürstenfeldbruck mit, davon zehn Jahre als Kreisvorsitzender. Aufgrund seiner Erkrankung hatte Dreisow im April sein Amt als Kreisvorsitzender aufgegeben und sich auf die Leitung der Fürstenfeldbrucker Ortsgruppe, der Arbeitsgruppe Verkehr sowie auf die Tätigkeit als Radtourenleiter beschränkt.

Ende Februar 2012 freute sich Dreisow noch über den Umzug des 1000 Mitglieder zählenden und damit viertgrößten Kreisverbandes Bayerns aus der beengten Geschäftsstelle am Brunnenhof ins Haus der Volkshochschule im Mehrgenerationenhaus, der ehemaligen Alten Knabenschule.

Von 2003 bis 2011 war der Mammendorfer stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC Bayern. Mit ihm verliert der Verband und Kreis einen aktiven Radler, der seine ganze Kraft für die Förderung des Fahrradverkehrs und des Freizeitradeln im ADFC eingesetzt hat. Dreisow verstand es durch seine engagierte und immer sachlich fundierte Arbeit die Anliegen des ADFC auf Kreis- und Landesebene Gehör zu verschaffen.

Den ADFC Fürstenfeldbruck entwickelte Dreisow zu einem mitgliederstarken und einflussreichen Kreisverband. Ihm verdankt der Verband bei-spielsweise den Einstieg in eine landesweit einheitliche Fahrradwegweisung und den Aufbau eines Info-Pools mit verbandsinternen Erfahrungen.

Ohne ihn wäre der ADFC-Fürstenfeldbruck nicht das, was er heute ist, heißt es vom Kreisverband. Er war im positiven Sinne vereinskulturgeprägt wie kein anderer, stets hochmotiviert und ein Kämpfer für die Sache der Radfahrer. Die Beerdigung fand am 6. September auf dem Waldfriedhof in Fürstenfeldbruck statt.

Dieter Metzler

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