Naturalistisch oder modern - Kunstschau von 14 Spektrum-Mitgliedern und Gast Jellinek in Emmering

Am gewohnten Platz im Bürgerhaus der Gde. und in Anwesenheit von Bgm. Dr. Michael Schanderl präsentierten 14 Spektrum-Mitglieder und als Gast Alexander Jellinek bei der Ausstellungseröffnung sechzig Exponate. „Naturalistisch oder modern - und für jeden Geschmack“ wie Gerald Voigt bei seiner Begrüßung urteilte.

Darunter Bilder in Acryl, Öl, Temperafarben, Pastellkreide, Pigmentmalerei, Airbrush- und Mischtechniken und Aquarelle, Kunst-Fotografien und Objekte in Holz, Steinbildhauerei sowie Rauminstallationen aus Stoff/Pappe/Lack. Gestaltet von Waltraud Kosak-Gonzales, Jacqueline und Melanie Kupschus, Katharina Schanderl und Hanna Strahl, Ernst-Michael Bratz, Johann Nauder, Christian Neumeyr, Atila Polger, Franz Polger-Hermann, Jürgen Sieber, Harald und Gerald Voigt sowie Johann Waadt. Gerald Voigt konnte mit allen beteiligten Kunstschaffenden einen erfreulichen Besuch zur Vernissage registrieren: „Wir tragen damit zum vielfältigen Angebot im kulturellen Bereich der Gemeinde bei.“ Desweiteren betonte der umsichtige Sprecher der Gruppe die Offenheit untereinander, für Neues und Veränderungen, insbesondere für die gewachsene Anzahl junger Künstler im Spektrum. „Es gibt keine Einschränkungen zu einzelnen Stilen, Techniken und Formaten, keine Vorurteile und Klischees.“ Die junge Jacqueline Kupschus gabe mit ihrem kleinen Format „Constantin“ in Mischtechnik dem Betrachter Anlaß zum Grübeln über eine Versuchsarbeit mit viel Liniengestrüpp. Ihre simple Erklärung hierzu: „Der Mensch muß schnüffeln …“ Ganz anders Schwester Melanie Kupschus mit freischwebenden Stoffmarionetten und einem drapierten, witzigen Buchstaben-Konstrukt „Aktstrakt“. Der ebenfalls noch junge Christian Neumeyr bevorzugte Griechisches mit „Olymp“ als Aquarell, aber auch - ungewohnt von ihm - eine fast winzige Portraitarbeit mit „Hugo“ in Acryl auf Leinwand. Harald Voigt setzte sehr auffällige Bildakzente mit „Abschied“ und dem hintersinnigen „Aufstieg zum Kopf“. Mehrfach war in dieser Ausstellung der Mittelstettener Jürgen Sieber vertreten. Zum Bühnenbild „Wotan“ aus dem Rheingold kam ein romantisches „Abendrot“ und der heimatliche Eindruck „Natur“. Nach einem van-Gogh-Sujet „Caféterrasse am Abend“ gelang ihm eine ausgezeichnete Adaption. Ernst-M. Bratz hinterfragte in seinem farblich gelungenen Flaschenpostbild „Spam?“, Johann Nauder setzte effektvoll den Begriff „Blitzschach“ in eine bildliche Szene um. In ihrer besonderen Bild-Technik der Steinmehlgrundierung mit aufgetragenen Pigmenten verwirklichte Hanna Strahl ihre auffälligen Motive „Sara“ und den anrührenden „Jungen Vater“. Der „Chef“ der Künstlergruppe, Gerald Voigt, steuerte wie gewohnt Airbrush-Arbeiten bei, u.a. das ausdrucksvolle „Hand in Hand“. Die Ausstellung im Bürgerhaus Emmering endete bereits am 24. Mai.

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