Mammendorfer Physik-Student zu einem ausführlichen Gespräch bei Landtagsvizepräsident Bocklet eingeladen

Stiftung Maximilianeum begrüßte 2. Abiturienten aus dem Gymnasium Olching

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Den Einzug des zweiten Abiturienten aus dem Gymnasium Olching in die Stiftung Maximilianeum nahm Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet zum Anlass zu einem ausführlichen Gespräch mit Philipp Kerth aus Mammendorf.

Mammendorf/Olching - Den Einzug des zweiten Abiturienten aus dem Gymnasium Olching in die Stiftung Maximilianeum nahm Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet zum Anlass zu einem ausführlichen Gespräch mit Philipp Kerth, der aus der Gemeinde Mammendorf stammt. Er studiert nun im ersten Semester Physik an der TU München. Besonders fasziniert ist er aber von der Luft- und Raumfahrt, auf die er sich nach Abschluss des Bachelor-Studiums verlegen will. Sollte es allerdings mit der Raumfahrt nichts werden, dann würde ihm ein Platz in der Forschung genauso viel Spaß machen. Im Maximilianeum hat er sich inzwischen gut eingelebt.

 Die Stiftung Maximilianeum wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts von König Maximilian II. zur Förderung der Hochbegabten eingerichtet und erhielt als Sitz den Maximilianeum genannten prächtigen Bau über der Isar, der den architektonischen Abschluss der Maximilianstraße bildet. Die Stiftung ist bis heute Eigentümerin des Maximilianeums, in das der Bayerische Landtag 1949 seinen Sitz verlegte, nachdem das alte in der Prannerstraße gelegene Parlamentsgebäude im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer gefallen war. Der Landtag als Mieter trägt die Baulast für das Gebäude und bezahlt für die Nutzung der Räumlichkeiten Miete, aus der die Stipendien für die derzeit 48 Stipendiaten finanziert werden. Die „Maximilianeer“ wohnen in Teilen des Südflügels und des Hauptgebäudes und genießen freie Kost und Logis.

Um in die Stiftung Maximilianeum und in die seit 1980 bestehende Wittelsbacher Jubiläumsstiftung für Studentinnen aufgenommen zu werden, müssen die Bewerber ein mehrstufiges Verfahren durchlaufen. Voraussetzung ist ein Notendurchschnitt von 1,0 im Abitur und der Vorschlag der Schule, um in die Förderung nach dem Bayerischen Eliteförderungsgesetz (sog. Max-Weber-Prüfung) aufgenommen zu werden, die 180 Plätze umfasst. Danach muss noch die Maxim-Prüfung bestanden werden, für die sich in der Regel 30 bis 40 Absolventen der Max-Weber-Prüfung bewerben, von denen am Ende zwischen sechs und acht Stipendiaten ins Maximilianeum einziehen dürfen.

 Das Olchinger Gymnasium scheint sich inzwischen – so Landtagsvizepräsident Bocklet – zu einer Kaderschmiede für naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu entwickeln. Bereits im Jahr 2014 hat die Olchingerin Mirjam Kümmerlin die Aufnahme in das Maximilianeum geschafft. Sie studiert jetzt an der LMU Chemie und Biochemie. Darüber hinaus wurde das Olchinger Gymnasium mit 11 weiteren bayerischen Gymnasien kürzlich in das nationale Excellence-Netzwerk von MINT-EC (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) aufgenommen. Damit haben das besondere MINT-Profil der Schule sowie das überdurchschnittliche Engagement von Lehrern und Schülern in diesen Fächern eine bundesweite Auszeichnung erfahren, die auch für die Schullandschaft des Landkreises Fürstenfeldbruck von Bedeutung ist.

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