Interessante Ideen zur Nutzung des Fliegerhorst FFB – Sportzentrum  überdachtes Eisstadion?

OB Kellerer: Im Fliegerhorst könnte unser zweites Sportzentrum entstehen

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Gespräche mit CSU-Stadtrat Andreas Lohde und Sportfunktionären über eine künftige Nutzung des Fliegerhorstes in Fürstenfeldbruck. 

Fürstenfeldbruck – Die Konversion des Fliegerhorstes nach Abzug des Militärs bietet zum einen vielseitige Möglichkeiten für die Zukunft, stellt zugleich die Kreisstadt aber vor große Herausforderungen. „Im Fliegerhorst könnte unser zweites Sportzentrum entstehen“, schlägt der Brucker Rathaus-Chef Sepp Kellerer vor. 

 So sieht Oberbürgermeister Sepp Kellerer beispielweise durch eine Übernahme der Sportstätten im Fliegerhorst eine Möglichkeit, den dringenden Bedarf der Kreisstadt-Vereine zu befriedigen. „Im Fliegerhorst könnte unser zweites Sportzentrum entstehen“, so der Brucker Rathauschef. Inwieweit der Brucker Eishockeyverein, EV Fürstenfeldbruck mit seinen knapp 500 Mitgliedern, der seit Jahren um ein überdachtes Eisstadion kämpft, ebenfalls im Brucker Fliegerhorst unterkommen könnte, wurde dabei bisher nicht so wirklich in die Überlegungen mit einbezogen. 

Am 1. November trafen sich nun CSU-Bürgermeisterkandidat und Stadtrat Andreas Lohde, Eishockey-Schiedsrichter Andreas Fischer, der für den Stadtrat kandidiert mit der Präsidentin des EV Fürstenfeldbruck, Gabi Pannek, ihrem „Vize“, Werner Kaltenegger, und dem Kapitän der Eishockey-Landesliga-Mannschaft, Sebastian Ehemann, zur Besichtigung einer Halle im Brucker Fliegerhorst. Die ehemalige Flugzeugwartungshalle, die sogenannte Halle vier, ist die größte Halle am Standort und könnte von ihren Ausmaßen her, wohl eine Eisspielfläche in entsprechender Größe beherbergen. „Diese Halle geistert ja schon längere Zeit in den Köpfen allermöglichen Leute“, sagte Werner Kaltenegger, der aber gern die Gelegenheit wahrnahm, zusammen mit Präsidentin Gabi Pannek die Halle einmal unverbindlich in Augenschein zu nehmen. „Damit wir auch endlich einmal sehen, wovon immer gesprochen wird. Ich war jedenfalls noch nie auf dem Fliegerhorst.“ Und so sagten sie spontan dem Besichtigungstermin zu, der über die Verbindung Ehemann und Lohde zustande kam. 

„Lohde war einmal mein Jugendleiter bei der Brucker Feuerwehr“, klärte der Kapitän der Eishockeymannschaft auf. „Und beim diesjährigen Frühlingsfest haben wir uns einmal über die Halle im Fliegerhorst unterhalten.“ In der Vorstandschaft des Eishockeyvereins habe man allerdings bisher noch nie über eine Eishalle im Fliegerhorst diskutiert, klärte Kaltenegger auf. „Wir wollen jetzt auch keinen Wahlkampf betreiben oder uns dazu benutzen lassen“, so Kaltenegger weiter. „Ich denke, die Stadt wird mehre Alternativen ins Auge gefasst haben. So würde ich jedenfalls vorgehen.“ 

Kaltenegger selbst benannte drei Alternativen. Als erste und die von ihm immer noch favorisierte, denkt Kaltenegger an eine Überdachung der jetzigen Freiluftarena mit zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen und neuen Kabinen unter einer neuen Tribüne auf der Gegenseite des Hallenbades. Die zweite Alternative wäre eben eine Halle im Fliegerhorst und die dritte Variante, eine Halle „auf der grünen Wiese“, also ein Neubau irgendwo. „Wir sind mit der EVF-Präsidentin Gabi Pannek, Vize Werner Kaltenegger und Kapitän Sebastian Ehemann überein gekommen, dass es nach den positiven Ergebnissen einer ersten groben Untersuchung im Juni, nun Sinn machen würde, diese Halle als möglichen Standort weiter vertieft zu prüfen“, teilte CSU-Stadtrat Andreas Lohde nach der gemeinsamen Besichtigung mit. Einen entsprechenden Antrag will Lohde nunmehr an die Stadt richten. 

 Dieter Metzler

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