Öffentliches Gedenken am 5. September, 11 Uhr am Fliegerhorst FFB –  Wanderausstellung zum Thema Olympia-Attentat im Landratsamt bis 19. 9. geöffnet 

Gedenken an die Opfer des Olympia-Attentats am 5. 9. 11 Uhr, Fliegerhorst

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Das Foto entstand am Morgen nach dem Blutbad  palästinensischer Terroristen auf dem Fliegerhorst FFB, bei dem alle israelischen Geiseln getötet worden waren. 

Fürstenfeldbruck – Der Landkreis Fürstenfeldbruck gedenkt auch in diesem Jahr den Opfern und deren Angehörigen sowie den Überlebenden des Attentates auf die israelische Olympiamannschaft von 1972. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich eingeladen, am Freitag, 5. September 2014 um 11.00 Uhr, an der Gedenkstätte vor dem Haupttor des Fliegerhorstes in Fürstenfeldbruck mit  dabei zu sein.  Generalkonsul Dr. Dan Shaham wird bei der Gedenkveranstaltung am 5.9.2014 vor dem Haupttor des Fliegerhorstes  durch den Gesandten Yair Even (Politik Attaché), Botschaft des Staates Israel in Berlin,  vertreten.

Viele, insbesondere ältere Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger erinnern sich noch an die Ereignisse von damals: Während der XX. Olympiade 1972 in München überfielen palästinensische Terroristen die israelische Olympiamannschaft, töteten zwei Menschen und nahmen neun weitere als Geiseln. Bei dem Versuch, die Geiseln zu befreien, starben am 5. September 1972 auf dem Flugfeld des Fliegerhorstes Fürstenfeldbruck neun israelische Sportler und ein deutscher Polizeibeamter.

Diese israelischen Sportler verloren beim Terroranschlag 1972 ihr Leben. 

Zur Erinnerung an die Geschehnisse von 1972 hat der in Gröbenzell wohnende Bildhauer Hannes L. Götz im Auftrag des Landkreises Fürstenfeldbruck eine Gedenkstätte geschaffen. Diese wurde 1999 öffentlich zugänglich vor dem Kasernengelände in einem weit über die Landkreisgrenzen hinaus beachteten Gedenkakt seiner Bestimmung übergeben.

Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger, die bisher keine Gelegenheit hatten oder nochmals die Gelegenheit nutzen wollen, sind auch zu folgender Ausstellung herzlich eingeladen: Anlässlich der Ausrichtung der zentralen Gedenkveranstaltung 2012 hat der Landkreis Fürstenfeldbruck eine Wanderausstellung in Auftrag gegeben, um die Namen der zwölf Opfer und ihre persönlichen Schicksale nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.

Die Ausstellung „5. September 1972 – Das Ende der Heiteren Spiele von München“ ist noch bis 19. September im Landratsamt Fürstenfeldbruck, Galerie, Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 16 Uhr zu sehen. Die Projektleiterin und Landeshistorikerin Dr. Angelika Schuster-Fox sowie der mit der Gestaltung beauftragte Grafiker Reinhard Fornara bieten am 18. September um 17 Uhr eine Führung an. Eine Anmeldung hierzu ist nicht erforderlich.

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