Die 5. Klassen des Viscardi-Gymnasiums nahmen an einem Projekttag Papier teil 

„Kauf Recyclingpapier, die Bäume danken´s Dir“

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Am Tisch von Adula aus der Fairtradegruppe lernten die Teilnehmer die unterschiedlichen Papierlabels kennen. Besonders empfehlenswert sind die Label vom Blauen Engel und von ÖkoPaPlus.

Fürstenfeldbruck - 6 Tonnen Holz, 63.000 Liter Wasser und 20.000 kWh Strom, soviel würde man einsparen, wenn alle Schülerinnen und Schüler des Viscardi-Gymansiums nur noch Recyclinghefte nutzen würden.  Das Agenda 21-Büro des Landratsamtes, vertreten durch Andrea Gummert, führte auch dieses Jahr wieder in Zusammenarbeit mit der Umwelt-AG, der Fairtrade-AG, dem P-Seminar Nachhaltigkeit und den Umweltbeauftragten des Viscardi-Gymnasiums in Fürstenfeldbruck einen Projekttag Papier für alle sieben 5. Klassen durch.

Nach einem kurzen Einführungsfilm zum Thema Recyclingpapier und nachhaltige Forstwirtschaft konnten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Themen Papierherstellung, Papiersortierung, Nachhaltigkeit und Papierverwendung auseinandersetzen.

An jeder Station führte ein Schüler aus den Umweltgruppen in das dortige Thema ein, erläuterte die Aufgabe und unterstützte die Schülergruppe bei der Lösung. 

So erläuterte Jan an der Station „Nachhaltigkeitsrechner“ den Kindern sehr anschaulich wie viel Holz, Wasser und Energie für die Herstellung eines Heftes aus Frischfasern im Vergleich zum Heft aus Recyclingpapier benötigt wird. Über das Ergebnis staunten die Schüler nicht schlecht: Vor allem darüber, dass für Frischfaserpapier bis zu dreimal so viel Energie und zweieinhalbmal so viel Wasser benötigt wird und zusätzlich 300 g frisches Holz. Besonders nachdenklich wurden die Schüler als sie hörten wie viel Einsparpotential möglich wäre, wenn alle Schülerinnen und Schüler des Viscardi-Gymnasiums nur noch Recyclinghefte nutzen würden:

Besonders nachdenklich wurden die Schüler als sie hörten wie viel Einsparpotential möglich wäre, wenn alle Schülerinnen und Schüler des Viscardi-Gymnasiums nur noch Recyclinghefte nutzen würden:

6 Tonnen Holz, 63.000 Liter Wasser und 20.000 kWh Strom. Allein der Strom würde den jährlichen Strombedarf von fünf Familien decken!

Auch die Auswirkung der Papierproduktion auf die Umwelt war ein wichtiger Bestandteil des Projekttages. Am Beispiel Indonesien wurde den Projektteilnehmern verdeutlicht, dass durch die Papierherstellung Flüsse vergiftet und dadurch die Fischpopulation drastisch abnimmt und die Einwohner somit eine wichtige Nahrungsquelle verlieren.Viel Spaß hatten die Kinder bei der Station Papiersortierung. Hier sollte ein gemischter Papierberg in die richtigen Kategorien Technische Papiere, Hygienepapier, graphisches Papier und Verpackungspapier zugeordnet werden.

Beim Papiertest untersuchten die Kinder ob sie einen Unterschied zwischen Frischfaserpapier und Recyclingpapier beim Beschreiben feststellen können.Zum Abschluss wurden Papierknallfrösche gebastelt, die ordentlich lärmten. Zum Abschluss wurden Papierknallfrösche gebastelt, die ordentlich lärmten.Auch die Eltern wurden in einem Elternbrief über das Projekt informiert und gebeten, für ihre Kinder im neuen Schuljahr die Recyclinghefte, die in der ersten Schulwoche verkauft werden, verstärkt nachzufragen. Auch die Eltern wurden in einem Elternbrief über das Projekt informiert und gebeten, für ihre Kinder im neuen Schuljahr die Recyclinghefte, die in der ersten Schulwoche verkauft werden, verstärkt nachzufragen. Auch die Eltern wurden in einem Elternbrief über das Projekt informiert und gebeten, für ihre Kinder im neuen Schuljahr die Recyclinghefte, die in der ersten Schulwoche verkauft werden, verstärkt nachzufragen. 

Auch die Eltern wurden in einem Elternbrief über das Projekt informiert und gebeten, für ihre Kinder im neuen Schuljahr die Recyclinghefte, die in der ersten Schulwoche verkauft werden, verstärkt nachzufragen. 

Das ganze Jahr über gibt es immer montags und donnerstags in der siebten Stunde einen Papierverkauf für Hefte und Blöcke aus Recyclingpapier, frei nach dem Motto: „Kauf Recyclingpapier, die Bäume danken´s Dir“.

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