Pflanzenzüchtung der Zukunft - Ohne Gentechnik gehts auch

Um die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen, ist die Züchtung auf die gentechnische Veränderung von Pflanzen angewiesen - so wird vielfach argumentiert. Gibt es auch andere Methoden, die Züchtungsfortschritt erlauben, ohne auf den zumeist artüberschreitenden Gentransfer zu setzen? Die Marker-gestützte Selektion - auch smart breeding genannt - spielt in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle. Mit der Biologin Dr. Martha Mertens hat die Solidargemeinschaft Brucker Land eine hochkarätige Expertin zu einem Vortrag "Pflanzenzüchtung der Zukunft - ohne Gentechnik geht's auch" - am 30. Juli, 20 Uhr, in das Gemeindehaus der Erlöserkirche FFB, Stockmeierweg eingeladen.

Auf diese und andere Fragen geht Dr. Martha Mertens in ihrem Vortrag ein. • Weiterentwicklung sinnvoller Methoden der Züchtung, Nutzung des Erfahrungsschatzes und das Agieren in Harmonie mit der Natur eröffnen zahlreiche Möglichkeiten, die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, ohne auf gentechnische Veränderung von Pflanzen angewiesen zu sein. • Bedrohlich scheinenden Argumenten, welche Gentechnikbefürworter einbringen, wie Bevölkerungswachstum, Hunger in der Welt, Verlust an fruchtbarem Boden oder Klimawandel stehen anderen gewichtigen Argumenten gegen die Agrogentechnik gegenüber. Risiken für Gesundheit, Umwelt und Landwirtschaft mahnen zur Zurückhaltung. • Wichtig zur Meinungsbildung und Diskussion sind sachliche und kompetente Informationen. • Was unterscheidet die verschiedenen Methoden der Pflanzenzüchtung? • Was bedeutet 'smart breeding'? • Welche Ziele sind zu erreichen? • Welche Effekte sind zu erwarten? • Wie verhält es sich mit dem Patent- und Sortenschutz? Dr. Martha Mertens Studium der Biologie in München und Portland, Oregon (USA), Promotion an der Universität München mit einer Arbeit auf dem Gebietder Entwicklungsbiologie, Zytologie und Genetik von Drosophila. Nach einer mehrjährigen Familienphase (Mutter dreier Kinder) Aufbaustudium der Umweltschutztechnik an der TU München. Berufl iche Tätigkeit im Bereich der Umweltfortbildung und bei Umweltorganisationen.Freiberufl ich tätig als Gutachterin und Referentin im Bereich Biotechnologie - mit dem Schwerpunkt Einsatz der Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Zeitweise Vertreterin der Umweltverbände in der Zentralen Kommission für die Biologische Sicherheit (ZKBS).Mitglied des Instituts für Biodiversität seit Anfang der Neunziger Jahre. Um die Herausforderungen der Zukunft zu bestehen, ist die Züchtung auf die gentechnische Veränderung von Pflanzen angewiesen - so wird vielfach argumentiert ! Gibt es auch andere Methoden, die Züchtungsfortschritt erlauben, ohne auf den (zumeist) artüberschreitenden Gentransfer zu setzen ? Die Marker-gestützte Selektion (auch smart breeding genannt) spielt in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle.

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