Vermisstensuche

Vermisstensuche mit Hubschrauber und Hunden

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Mit einem Hubschrauber, Hundestaffeln und sechs Polizeistreifen wurde ein 28-Jähriger aus Planegg in Germering gesucht.

Germering - Eine großangelegte nächtliche Vermisstensuche nach einem schizophrenen 28-Jährigen mit Hubschrauber und Hundestaffel ging am Ende doch noch gut aus.

Für die Nachtschicht der Germeringer Polizeiinspektion war die vergangene Nacht am 30. August wieder eine unruhige Angelegenheit. Das lag vor allem daran, dass gegen 22 Uhr die folgende Mitteilung einer 21-jährigen Studentin aus Baden Württemberg einging: Die Studentin war mit ihrer 23-jährigen Schwester und ihrem 28-jährigen Bruder mit dem Auto auf der A 96 unterwegs. Ihr Bruder leidet an Schizophrenie und nimmt derzeit seine Medikamente nicht ein, so dass er des Öfteren einen psychischen Schub bekäme. So war es auch am Abend des 30. August während der Fahrt auf der Autobahn, weshalb sie von der BAB runterfahren musste. Sie war daher auf die Staatsstraße 2544 in Richtung Germering abgebogen, um dort auf einem Parkplatz anzuhalten. In diesem Moment sprang ihr Bruder aus dem Fahrzeug und rannte in Richtung Wald davon. Da er vor einigen Jahren einen Selbstmordversuch unternommen hatte, sei eine Eigengefährdung bei ihm nicht auszuschließen.

Hunde verfolgten die Spur

Daraufhin suchten sechs Streifen, unter anderem auch aus München, und ein Polizeihubschrauber das Waldstücks und die Freiflächen östlich der St. 2544 ab. Dabei wurden die Polizeikräfte auch von Mantrailerhunden der Johanniter aus Dachau und der DLRG Starnberg effektiv unterstützt. Die Hunde konnten die Fährte des Vermissten aufnehmen und die Einsatzkräfte zum S-Bahnhof nach Planegg führten. Dort endete die Spur bei einem Münztelefon. Wie sich später herausstellte, hatte der Vermisste von dort aus seine Mutter in Baden Württemberg angerufen. Von Planegg aus dürfte der Mann mit der S-Bahn nach München gefahren sein und von dort aus mit einem Regionalzug in seine Heimatregion weitergefahren sein.

Der erlösende Anruf

Gegen 3.45 Uhr ging nämlich glücklicherweise der Anruf von der Mutter des Vermissten ein, dass ihr Sohn zuhause in Baden Württemberg angekommen ist. Somit hatte die großangelegte Vermisstensuche letztlich über Umwege doch einen glücklichen Ausgang genommen.

pi

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