Private Kindertagesstätte in Eichenau geplant

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan für die an der Tannenstraße vorgesehene private Kindertagesstätte ist vom Gemeinderat gebilligt worden. Allerdings blieben auch in der jüngsten Sitzung Bedenken bestehen, so dass der Beschluss bei fünf Gegenstimmen erfolgte.

Schulreferentin Resi Brandstetter (CSU) wies auf die ihrer Ansicht nach immer noch ungeklärte Stellplatzfrage hin. Hans Hösch begründete seine ablehnende Haltung mit der Riegelwirkung, die er durch den knapp 50 Meter langen Bau entstehen könne. Außerdem kritisierte Sepp Spiess (CSU), Referent für Technische Sicherheit, dass die Abstandsflächen zu den Nachbargebäuden von den ersten Entwürfen an stets unzureichend eingehalten würden. Dies räumte der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München in seiner Stellungnahme ebenfalls ein, doch sah der Verband darin keinen Nachteil. „Durch die im Norden angrenzende gemeindliche Grünfläche, sowie gemeindeeigenen Feuerwehrflächen im Süden des Grundstücks, ist keine negative Auswirkung der geringen Abstandsflächen zu erwarten“, hieß es. Vielmehr trage die Unterschreitung der Abstandsflächen dazu bei, die vorgesehene Nutzung umsetzen zu können. In der privat betriebenen Kindertagesstätte „DenkMit“ sollen nach den Plänen der Betreiber und Planer ab dem Kindergartenjahr 2010/2011 drei Krippengruppen, eine Kindergartengruppe für Vorschulkinder sowie eine Regel-Kindergartengruppe untergebracht werden. Außerdem sollen in dem Gebäude Praxisgebäude für Ärzte entstehen. Der Planungsverband wies in seiner Stellungnahme auf die gesetzliche Regelung hin, nach der ab dem Jahr 2013 für Kinder ab dem ersten Lebensjahr ein Rechtsanspruch auf Betreuung in einer Kindertagesstätte besteht. Von Seiten der Gemeinde hatte man bereits zu einem früheren Zeitpunkt darauf hingewiesen, dass in Eichenau ab 2010/2011 voraussichtlich rund 40 Krippenplätze fehlen würden. Einstimmig befürwortet wurde ein Antrag der Grünen-Fraktion, dem Bauträger die Errichtung eines auf regenerativen Energieformen beruhendes Heizungs- und Warmwasserkonzept nahe zu legen. Begründet wurde dies mit dem Ziel des Landkreises bis 2030 eine Selbstversorgung durch erneuerbare Energien zu erreichen.

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