Das kbo Isar-Amper-Klinikum lud zum Spatenstich ein – Fertigstellung bis 2016

Start der Bauarbeiten für die Psychiatrische Klinik in FFB

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Fürs Foto schwangen die Spaten (v.li.:) Engelbrecht Reinhard vom Bezirksbaureferat, Pflegedienstleiterin Christine Ernst-Geyer, kbo Geschäftsführer Jörg Hemmersbach, Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Chefärztin Dr. Gabriele Schleuning, kbo Vorstand Franz Podechtl, Leiter kbo Abteilung Bau und Technik Andreas Walter und Architekt Udo Kreuger.

Fürstenfeldbruck - Als „epochalen Tag“ bezeichnete Bezirkstagspräsident Josef Mederer den Zeitpunkt, als in der vorigen Woche der erste Spatenstich für die neue Psychiatrische Klinik in Fürstenfeldbruck gemacht wurde. Das kbo Isar-Amper-Klinikum startet damit in der Stadelbergerstraße 26 den Bau eines Projekts, das laut Mederer bereits seit rund 30 Jahren diskutiert wird.

 „Eine psychiatrische Klinik gehört dahin, wo die Menschen wohnen“, ist der Bezirkstagspräsident überzeugt. Eigentlich war vom Träger angestrebt worden, dass das gesamte Klinikum einen gemeinsamen Eingang für alle gesundheitlichen Probleme bekommt. Es sollte dadurch nicht schon am Zugang unterschieden werden zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen. Darauf habe man sich aber in Fürstenfeldbruck nicht einigen können, bedauerte Mederer. Wenigstens durch das jetzt geplante, separate, vom Haupthaus abgesetzte Gebäude werde die wohnortnahe Versorgung realisiert. 

Modell der künftigen psychiatrischen Klinik.

Die Klinik übernimmt die psychiatrische Versorgung der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau, damit für rund 450.000 Einwohner. Das Haus bekommt vier Stationen mit je 22 Betten (Psychiatrie, Gerontopsychiatrie und Suchterkrankungen). Ambulanz und Tagesklinik, die bereits seit 2007 im Klinikum Fürstenfeldbruck integriert sind, ziehen dann um. Die Kosten betragen insgesamt etwa 25 Millionen Euro, davon übernimmt 13,10 Millionen der Freistaat Bayern, der Rest wird aus Eigenmitteln bestritten. „Es ist ganz wichtig, dass wir im Kostenrahmen bleiben“, meinte kbo Geschäftsführer Jörg Hemmersbach. Die Fertigstellung ist für September 2016 geplant. Davor soll es aber noch ein großes Fest für alle Nachbarn und Interessierten geben.

Dagmar Heininger 

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