Koalition einigte sich auf flexiblere Übergänge in die Rente

"Längeres Arbeiten im Rentenalter lohnt sich"

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MdB Gerda Hasselfeldt, Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.

Fürstenfeldbruck/Berlin – Längeres Arbeiten im Rentenalter lohnt sich:  Viele Rentnerinnen und Rentner würden gerne noch etwas länger arbeiten oder wünschen sich einen gleitenden Übergang in den Ruhestand. Diesem Wunsch ist die Koalition nachgekommen und hat sich nach mehr als einjährigen Verhandlungen auf flexiblere Übergänge in die Rente geeinigt. „Das Arbeiten nach Erreichen der Regelaltersgrenze wird künftig für Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutlich attraktiver“, stellte der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe, Stephan Stracke, fest.

  „Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe tragen damit die Handschrift der Union.“ Geplant ist, dass die Rentner mit dem sogenannten Flexi-Bonus die Möglichkeit erhalten, die Arbeitgeberbeiträge zur Rentenversicherung künftig für sich zu aktivieren und so ihre Rente zu erhöhen. Die Arbeitgeberbeiträge zur Arbeitslosenversicherung sollen vollständig entfallen, wenn auch zunächst befristet. „Damit haben wir weitere zentrale Forderungen durchgesetzt“, so Stracke. „Längeres Arbeiten im Rentenalter soll sich lohnen.“

 Auch das Arbeiten bis zur Regelaltersgrenze wird deutlich verbessert. So sollen flexible Übergänge in den Ruhestand erleichtert werden. Deshalb wird das Hinzuverdienstrecht deutlich vereinfacht. Anstelle der starren Stufen gilt künftig eine flexible Anrechnungsregelung. 

Verbesserte Reha-Maßnahmen sollen helfen, den Bezug von Erwerbsminderungsrenten deutlich stärker als bisher zu vermeiden. „Und ganz wichtig: Wir haben alle Frühverrentungsanreize verhindert. Das bedeutet: Keine Teilrente und kein Arbeitssicherungsgeld ab Alter 60“, stellte Stracke klar. Das Maßnahmenpaket wird jetzt in den Gesetzgebungsprozess eingebracht.  

Quelle: Brief aus Berlin/CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

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