Reservisten sind bereit - Ausbildung zum Truppenoffizier an der Offizierschule der Luftwaffe in FFB beendet 

Offizierlehrgang für Reserve-Offizieranwärter in FFB verabschiedet

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 Fähnrich ROA Söhren Schreiner (l.) wurde als Lehrgangsbester durch Oberstleutnant der Reserve Siegmund Bartl (r.) mit einem Pokal ausgezeichnet.

Mit einem militärischen Appell endete für 17 Lehrgangsteilnehmer und 1 Lehrgangsteilnehmerin des Offizierlehrganges für Reserveoffizieranwärter des Truppendienstes der Luftwaffe in Wehrübung am 25. September 2013 im Fliegerhorst Fürstenfeldbruck die Ausbildung zum Truppenoffizier der Luftwaffe.

In den zwei jeweils vierwöchigen Modulen galt es an der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) vier Leistungsnachweise in den Fächern „Führungspraxis“, „Grundlagen der Inneren Führung“, „Führungslehre“ und „Luftwaffenlehre“ erfolgreich zu bestehen, ebenso die zweieinhalbtägige Ausbildung „Überleben Land“ in Schongau.

Teilnehmer größtenteils Studenten: Die Absolventen des Lehrganges waren zum einen praktizierende und angehende Juristen, Ökonome, Politikwissenschaftler, anderseits Ingenieure, Informatiker, Biologen und Lehrer. Sie absolvierten den Lehrgang zum Teil in den Sommersemesterferien, opferten ihren Urlaub oder wurden von ihrem Arbeitgeber freigestellt. Eines haben Sie jedoch alle gemeinsam: Sie haben ihre charakterliche, körperliche und geistige Eignung für diesen Offizierlehrgang an der Offizierbewerberprüfzentrale in Köln erfolgreich nachgewiesen.

Ein letztes Mal angetreten.

Im Einklang mit beruflichen und studentischen Erfordernissen:  Der Kommandeur der OSLw, Brigadegeneral (BG) Bernhardt Schlaak, gehörte zu den ersten Gratulanten. „Sie haben sich einem fordernden Auswahlverfahren erfolgreich unterzogen und haben hier an der OSLw unter hoher geistiger und körperlicher Belastung den Lehrgang für Reserveoffizieranwärter Teil I und Teil II absolviert.“ Er hob vor allem die Motivation der Lehrgangsteilnehmer hervor. „Ihre Bereitschaft, für diesen Lehrgang ihre Semesterferien oder ihren Urlaub zu opfern, spricht für Sie und Ihre beispielgebende soldatische Einstellung“. Die hohe Motivation kam auch beim Überlebenslehrgang in Schongau zum Tragen. „Sie haben sich hierbei sich selbst gestellt und zum Teil auch sicherlich Ihr konditionellen und mentalen Grenzen ausgelotet“. Das ist eine wichtige Erkenntnis für einen militärischen Führer. „Dieser Lehrgang war nicht nur lehrreich, sondern in erster Linie Selbstüberwindung und eine besondere Erfahrung. Sie haben beste Moral, Engagement für die Sache, gute Laune und hohe Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit bewiesen“, so BG Schlaak. Abschließend ermunterte er die Lehrgangsteilnehmer den bewusst gewählten Schritt zum Offizier mit Stolz und Optimismus konsequent weiter zu gehen. „Es warten auf Sie Aufgaben, die Sie auf einer neuen Ebene fordern werden. Herausforderungen sind immer spannend, anspornend und bei Erfolg - den ich Ihnen natürlich von Herzen wünsche - stets erfüllend“.

Der Wille zählte: Teamgeist, Motivation und der starke Wille den Lehrgang zu bestehen standen in den letzten acht Wochen im Vordergrund. „Demjenigen Offizier, der seiner Pflicht nicht aus eigener Ambition nachkommt, sondern dazu angehalten werden muss, steht es nicht zu, Offizier zu sein“ so Fähnrich ROA Söhren Schreiner, der Friedrich Wihelm I, in seiner Abschlussrede zitierte. Interessant ist für ihn vor allem, dass dieser Wille, dass diese Ambitionen gerade bei den Reserveoffizieren so unterschiedliche Facetten haben. Schließlich sind sie, was das Berufliche  angeht, nicht in erster Linie Soldaten und Offiziere sondern, Student, Lehrer, Biochemiker, Jurist, Banker oder Beamter. „Und dennoch wollen wir nicht weniger motiviert aus unterschiedlichen Gründen der Bundesrepublik Deutschland dienen. Als Offizier im Reservedienst“ mit diesen Worten beendete Lehrgangsbester ROA Fähnrich Schreiner seine Ausführung.

Oberstabsfeldwebel Robert Mühle 

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