In Mexiko wurden in den letzten 6 Jahren mindestens 26 000 Personen als verschwunden oder vermisst gemeldet 

Campo Limpo und Amnesty Puchheim erinnern an 26 000 vermisste Mexikaner 

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Yucatan/Mexiko. In den letzten Jahren wurden in dem Land  mindestens 26 000 Menschen als verschwunden oder vermisst gemeldet. 

Puchheim – Am 10. Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verabschiedet. Daran erinnern Campo Limpo und die örtliche Gruppe von Amnesty International wieder mit ihrem traditionellen Schweigekreis am Dienstag, 10.12.2013 um 19.00 Uhr am Mahnmal „Nord-Süd-Durchblick“ auf der Nordseite des Bahnhofs Puchheim. Dabei wird auch auf das „Verschwindenlassen“ von Menschen in Mexiko hingewiesen, das dort zur Normalität geworden ist.

Trügerisches Urlaubsparadies - Tulum/Mexiko. Der Schweigekreis Puchheim (Campo Limpo und Amnesty) erinnern am 10.12. um 19 Uhr am Mahnmal auf der Nordseite des Bahnhofs an die Menschenrechte.

Die Behörden bleiben meist untätig, oft sind staatliche Sicherheitskräfte direkt verantwortlich.Die mexikanische Regierung hat anerkannt, dass in den letzten sechs Jahren mindestens 26 000 Personen als verschwunden oder vermisst gemeldet wurden. Vor dem Schweigekreis kann man sich an gleicher Stelle von 17.00 – 19.00 Uhr an einem „Briefmarathon“ von Amnesty International beteiligen unter dem Motto „Dein Brief kann Leben retten“. In einem der Einzelfälle geht es um Miriam Lopéz, Hausfrau und Mutter von vier Kindern, die 2011 von Angehörigen des mexikanischen Militärs vergewaltigt und gefoltert wurde.

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