Bundespolizei ermittelt gegen 16-jährigen Mammendorfer wegen des Verdachts auf Fundunterschlagung 

Diebstahl in der S-Bahn durch Videoauswertung aufgeklärt

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Dank Videoüberwachung wurde ein Handy-Diebstahl in der S-Bahn rasch aufgeklärt.

Mammendorf/München  – Eine 15-Jährige hatte am 15. Juli auf der S-Bahn-Fahrt  von Gernlinden nach Maisach ihr Smartphone im Abteil  liegengelassen. Dank Auswertung der Videoaufzeichnung konnte die Bundespolizei einen 16-Jährigen aus Mammendorf  ermitteln,  der es mitgenommen und bislang nicht abgegeben hatte. Am 24. Juli besuchten ihn Ermittler im elterlichen Anwesen. Der Schüler händigte das Smartphone aus. Gegen ihn werde wegen Fundunterschlagung ermittelt, teilte die Bundespolizei mit. 

Auf der Fahrt in der S-Bahn von Gernlinden nach Maisach hatte eine 15-jährige Maisacherin ihr Smartphone in der S-Bahn vergessen. Bei der Auswertung der Videoaufzeichnung sah ein Bundespolizeiermittler einen Jugendlichen, der es an sich und mitnahm. Weitere Recherchen mit Hilfe des Fahndungsbildes ergaben, dass es sich um einen 16-Jährigen aus der Verwaltungsgemeinschaft Mammendorf handelte.

Am   24. Juli besuchten Ermittler der Bundespolizei den jungen Mann im elterlichen Anwesen. Der Schüler gab zu, das Smartphone (iPhone 5) mitgenommen zu haben. Er wollte es, als Ersatz für sein iPhone 4, behalten. Er verbarg es vor den Eltern und wollte es zu einem späteren Zeitpunkt in Betrieb nehmen. Der Schüler händigte den Beamten das Smartphone im Zeitwert von rund 300 Euro aus. Die 16-jährige Eigentümerin konnte noch nicht erreicht werden. Ihr wird das Smartphone nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aber noch vor Ferienbeginn ausgehändigt werden.

Gegen den 16-Jährigen wird nun wegen Fundunterschlagung ermittelt. Ihn erwarten zudem noch polizeiliche Maßnahmen wie Vernehmung und Präventionsgespräch. In wie weit gegen Freunde des 16-Jährigen, die die Fundunterschlagung in der S-Bahn mitbekommen hatten, noch ermittelt wird, muss noch geklärt werden.

Die Bundespolizei rät: 

Wer in der S-Bahn oder in Zügen Gegenstände findet und an sich nimmt, sollte diese schnellstmöglich an einer Fundstelle abgeben. Andernfalls macht man sich ggfs der Fundunterschlagung verdächtig.

Ausreden wie, die Sache nur noch nicht abgegeben zu haben, dies aber später auf jeden Fall noch getan hätte, schützen - wie im vorliegenden Fall - nicht vor strafrechtlichen Ermittlungen und Unannehmlichkeiten wie z.B. Hausdurchsuchungen, Vernehmungen oder Präventionsgesprächen.

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