Sparkasse FFB meisterte Krisenjahr 2009 trotz LB-Debakel aus eigener Kraft - Vorstellung der Bilanz 2009

Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise blickt die Sparkasse Fürstenfeldbruck auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück. Der Vorstandsvorsitzende Klaus Knörr zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, als er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen Dr. Peter Harwalik und Bernd Fröhlich bei der Pressekonferenz am 25. Februar die Bilanz präsentierte. Das Debakel der Bayerischen Landesbank hat der Sparkasse in den beiden letzten Jahren mit insgesamt 18 Millionen Euro allerdings den größten Vermögensverlust ihres Bestehens beschert, berichtete der Sparkassen-Chef. „Das tut uns natürlich weh, aber wir haben es ohne fremde Hilfe gemeistert.“

Laut Knörr erhöhte sich die Bilanzsumme der Sparkasse im Jahr 2009 um rd. 0,6 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro. Für 2009 hat die Bank einen Jahresüberschuss von 7,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Kernkapital hat sich von 200,8 Mio. Euro auf 210,6 Mio. Euro erhöht. Der Zinsüberschuss einschließlich der lfd. Erträge aus Wertpapieren, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen belief sich auf 64.3 Mio. Euro. Der Provisionsüberschuss blieb mit 17,2 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau. Die Kundeneinlagen sind um 2,4 Prozent auf 2,42 Milliarden Euro gewachsen, die Spareinlagen um 17,6 Prozent, d. h. um 104,2 Mio. Euro auf insgesamt 697 Mio. Euro. Der Bestand an Zuwachssparverträgen erhöhte sich um 90,9 Mio. Euro auf 472,4 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte sich der Bestand um 135,2 Mio. Euro reduziert. Bei den Sparkassenbriefen ist ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Sie haben sich um 340,2 Mio. Euro auf 251,8 Mio. Euro verringert. Das entspricht einem Rückgang von 57,5 Prozent. Die Sparkassenkapitalbriefe sind dagegen um 23,1 Prozent auf 79,3 Mio. Euro gestiegen. Im Kreditbereich erhöhten sich die Forderungen an Kunden um 54,7 Mio. Euro auf 2,4 Milliarden Euro. „Die Kreditvergabe an das heimische Gewerbe zeigt, dass wir als Hausbank der mittelständischen Unternehmen die Kreditversorgung der heimischen Wirtschaft sicherstellen“, führte Vorstandsmitglied Dr. Peter Harwalik dazu aus. Dass sich die Sparkasse auch in der Krise mit ihren 891 Mitarbeiterin als ein verlässlicher und erfolgreicher Partner für seine ca. 100.00 Kunden erwies, dafür steht schon allein das praktizierte Geschäftsgebaren der Sparkasse. „Wir betreiben unsere Bankgeschäfte konservativ klassisch und nicht mit Spekulationsgeschäften. Das ist unser Plus“, sagte Vorstandsmitglied Bernd Fröhlich. „Wir können mit Stolz darauf verweisen, dass wir als kommunales Unternehmen in jeder Hinsicht stabilisierend gewirkt haben – wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und kulturell“, so Knörr abschließend.

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