Berufsschule Fürstenfeldbruck

Nach Abriss folgt Aufbau

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Der offizielle Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Berufsschule Fürstenfeldbruck (von links): Architekt Franz Balda, Schulreferent Christian Stangl, Landrat Thomas Karmasin, Schulleiterin Andrea Reuß und vom Landratsamt Fürstenfeldbruck Karin Stagge, Günter Sigl und Axel Schuhn.

Fürstenfeldbruck – Ein bedeutendes Schulbauprojekt des Landkreises Fürstenfeldbruck ist einen wesentlichen Schritt vorangekommen: Schulleiterin und Oberstudiendirektorin Andrea Reuß, Landrat Thomas Karmasin, der Schulreferent des Kreistags Christian Stangl, Architekt Franz Balda, Vertreter des Schulreferats und des Kreiseigenen Hochbaus des Landratsamtes Fürstenfeldbruck trafen sich zum traditionellen Spatenstich für den Neubau der Staatlichen Berufsschule Fürstenfeldbruck mit Werkstätten für die Fachoberschule.

Landrat Thomas Karmasin zeigte sich erfreut: „Mit dem heutigen Tag stellen wir erneut unseren Ruf als Bildungslandkreis Fürstenfeldbruck unter Beweis. Jungen Menschen einen optimalen Start in ihr Berufsleben zu ermöglichen, ist eine wertvolle Investition in die Zukunft.“

Drei Würfel mit Innenhöfe

Bei dem Neubau handelt es sich um einen dreigeschossigen Bau, bestehend aus drei aneinandergesetzten Würfeln mit je einem flach geneigten Blechdach. Die drei Bauteile sind versetzt zueinander angeordnet. Auf diese Weise wird erreicht, dass verschiedene Hofsituationen entstehen, die unterschiedlich genutzt werden. Die Räumlichkeiten der Obergeschosse im Inneren eines jeden Würfels gruppieren sich ebenfalls um je einen besonders gestalteten grünen Innenhof.

Die neue Schule wird mit Fernwärme beheizt. Auf den Dachflächen wird eine Photovoltaikanlage eingebaut. Für den modernen Einsatz von E-Autos und EBikes sind Ladestationen vorgesehen.

13 Millionen Euro von der Regierung

Die geschätzten Baukosten liegen bei 44,1 Millionen Euro. Die Flächen für die Berufsschule und die Fachoberschule mit der Fachausstattung sind förderfähig und werden voraussichtlich mit einem Zuschuss nach dem Finanzausgleichsgesetz von der Regierung von Oberbayern mit etwa 13 Millionen Euro unterstützt. Es ist vorgesehen, dass der erste Bauabschnitt im September 2018 bezugsfertig ist und der zweite im Sommer 2020. Im Anschluss werden die letzten alten Gebäudeteile abgerissen und die Außenanlagen erstellt.

Kosten für Sanierung fast identisch

Gutachten von 2007 und 2011 ergaben, dass sowohl im Haupthaus, als auch in den Werkstattgebäuden der Berufsschule erhöhter baulicher Handlungsbedarf besteht. Auf Grund zahlreicher Veränderungen der Ausbildungsstruktur und -inhalte entsprachen die Räumlichkeiten nicht mehr den heutigen Anforderungen. Man untersuchte sowohl die Möglichkeit einer Generalsanierung mit Neubauanteilen wie auch einen kompletten Neubau. Aus einer Machbarkeitsstudie ergaben sich für beide Varianten nahezu identische Kosten.

Der Kreistag entschied sich im Oktober 2013, die Berufsschule mit den Werkstattgebäuden für die Fachoberschule in mehreren Bauabschnitten abzureißen und während des laufenden Schulbetriebs neu zu errichten. Im September wurde mit den vorbereitenden Arbeiten begonnen.

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