Unabhängiger Qualitätsprüfer des Deutschen Bäckerhandwerks testete 28 Stollen in FFB

Der Bäcker-Stollen auf dem Prüfstand 

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Der Qualitätsprüfer des Deutschen Bäckerhandwerks, Bäckermeister Manfred Stiefel, und Brucks Obermeister der Bäckerinnung, Werner Nau, freuten sich über das hervorragende Ergebnis.

Fürstenfeldbruck – Traditionell führte die Bäckerinnung Fürstenfeldbruck auch heuer wieder eine freiwillige Stollenprüfung durch, bei der vom unabhängigen Qualitätsprüfer des Deutschen Bäckerhandwerks, Bäckermeister Manfred Stiefel aus Konstanz, insgesamt 28 Stollen streng nach DLG-Kriterien geprüft wurden. Die Aktion fand auch heuer wieder öffentlich im Foyer der Sparkasse Fürstenfeldbruck in der Hauptstraße statt und lockte eine Vielzahl interessierter Bürger an, die dem „Verkoster“ neugierig über die Schulter schauten. Selbstverständlich durfte auch probiert werden.

 

„Ich freue mich über das auch diesmal wieder überragende Ergebnis“, sagte Bäcker-Obermeister Werner Nau. Seine Stollenproben erhielten ebenso eine hervorragende Bewertung, wie auch die Proben von seinem stellvertretenden Obermeister Uli Drexler aus Jesenwang, der Bäckerei Max Wimmer aus Fürstenfeldbruck, der Bäckerei Brigitte Schmitt aus Germering, der Bäckerei Xaver Rackl aus Olching und der Bäckerei Willi Bücherl aus Fürstenfeldbruck. „Zugleich sehen wir dieses Ergebnis auch als Ansporn, auch in Zukunft immer auf die Qualität unserer Produkte zu achten und möglichst alle noch so kleinen Fehler zu vermeiden. Qualität ist immer noch das beste Rezept, und darum hoffen wir, unsere Kunden immer mit dem Besten zu verwöhnen.“

 Bereits vor mehr als 40 Jahren hat der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks eine Qualitätsprüfung als freiwillige Selbstkontrolle ins Leben gerufen. Das Institut für die Qualitätssicherung von Backwaren (IQBack) bewertet mit seinen speziell ausgebildeten Qualitätsprüfern nach einem festgelegten Prüfsystem Stollen. Für die geschmackliche Bewertung ist es wichtig, dass die Stollen gut durchgezogen sind. Empfehlenswert sind abgelagerte Stollen, die sieben bis 14 Tage alt sind. 

Zu den Prüfungskriterien zählen traditionell Form und Aussehen, Oberfläche- und Krusteneigenschaft, Lockerung und Krumenbild, Struktur und Elastizität sowie Geruch- und Geschmack. Alle teilnehmenden Bäckerbetriebe freuten sich, als sie am Mittag ihr Zertifikat mit dem ausgezeichneten Prüfungsergebnis in Empfang nehmen konnten. 

Nach einem Jahr Unterbrechung stellte die Bäckerinnung heuer wieder ein Spenden-Sparschwein auf und bat die probierenden Bürger um eine Spende für einen guten Zweck. Die dabei eingegangene Summe von 256,40 Euro stockte die Innung auf 400 Euro auf. Heuer erhält die Palliativstation des Brucker Klinikums den Betrag.

Dieter Metzler 

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