Die Deutsch-Italienische Gesellschaft sucht weitere Teilnehmer in Tracht für ein Fest auf der Piazza von Mirandola mit Bayerischem Bier und gebrat ...

Trachtenfest auf der Piazza

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In der Nähe von Modena liegt Mirandola, die Partnerstadt der Deutsch-Italienischen Gesellschaft DIG Germering, wo ein zünftiges Bayerisches Fest auf der Piazza stattfinden soll.

Germering - Auf Einladung der Stadt Mirandola organisiert DIG am Samstag, den 18.7.2016 auf der Piazza von Mirandola ein Bayerisches Fest. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft sorgt für zünftige Kost und ein attraktives Rahmenprogramm: einen gebratenen Ochsen - zubereitet von einem bei bayerischen Volksfesten „Feste-erprobtem“ Team - weiteren bayerischen Schmankerln sowie Kaltenberger Bier. Begleitet werden die DIG-Mitglieder vom 2. Germeringer Bürgermeister, Wolfgang Andre sowie der Germeringer Feuerwehrkapelle, die auf der Piazza ein Konzert geben wird. Zu dem Fest wird die DIG auch Bürgermeister von italienischen Städten sowie Mitglieder von Vereinen und offizielle Vertreter von Regionen, die DIG in der letzten Zeit besucht und Freundschaft geschlossen haben, einladen.  

 Gäste aus Germering und Umgebung, die  die Deutsch-Italienische Gesellschaft auf dieser Tour der Freundschaft zwischen Italien und Deutschland begleiten wollen, sind herzlich willkommen.  Dirndl und Bayerische Tracht sind „kein Muß“, aber gerne gesehene Kür. Anmeldung bis 18.6.2016 per Mail an wanderungen@dig-germering.de

Vielleicht gibt es hier noch historische Ansprüche des Kurfürstentums Bayern auf das Herzogtum Mirandola? DIG wird das in aller Freundschaft bei dem Bierfest zur Sprache bringen.

„Zum Schmunzeln“ ein kurzer historischer Rückblick 1): Die in der Provinz Modena gelegene Kreis- und Bischofsstadt Mirandola wurde erstmals 1102 als befestigter Herrschaftspunkt der Markgräfin Mathilde von Tuszien urkundlich erwähnt Sie kam im 14. Jahrhundert unter die Herrschaft des Geschlechtes der Pico Ausgangspunkt waren Reichsvikariatsbefugnisse, mit denen sie 1311 von Kaiser Heinrich VII. belehnt wurden. Auf dieser Grundlage bauten sie an der Berührungszone der Herzogtümer Mantua, Ferrara und Modena sowie des Kirchenstaates eine kleine Herrschaft auf, die seit 1354 vom Reich zu Lehen ging.

Die Herrschaft Mirandola geriet unter Maximilian I. (1598-1651) in den Gesichtskreis der bayerischen Politik'" Der "Große Kurfürst" Bayerns richtete erstmals den Blick gezielt auf sie. Im frühabsolutistischen Bestreben nach Ausweitung seines Herrschaftsraumes entdeckte er dort einen Ansatzpunkt. Auslöser war die Frage seiner Entschädigung für die im ersten Abschnitt des Dreißigjährigen Krieges aufgelaufenen Kriegskosten. Auf den 22. September 1638 ist ein Diplom datiert, mit dem Kaiser Ferdinand III. Kurfürst Maximilian I. von Bayern wirklich die Exspektanz auf das Herzogtum Mirandola verlieh: Für den Fall, dass die Herrschaft des Hauses Pico della Mirandola gänzlich erlöschen sollte, wurde die Anwartschaft auf den nunmehrigen Kurfürsten Maximilian I. und seine männlichen Nachkommen aus der wilhelminischen Linie übertragen.

1)

Quelle: Alois Schmidt, lehrte u.a. von 1998 bis 2010 an Ludwig-Maximilians-Universität München bayerische Geschichte und vergleichende Landesgeschichte

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