Der Traum vom Fliegen

Der Mammendorfer KiGa „Sonnenschein“ übt schon mal am Boden das Fliegen. Foto: Schäftlein

Der Förderverein Pro Luftfahrt und Familie Walch hatten es möglich gemacht, ganz kleine und neugierige  Gäste mit dem Fliegen und mit genauso kleinen Fluggeräten vertrauter zu machen. Es gab große Augen, einige ganz gescheite Fragen und Antworten und viel Bewegungsfreude im ganzen Gelände, ob Halle, Wiese oder Landebahn.

 Am Anfang gab es – die Zeit war danach – erst einmal eine gescheite Brotzeit am Fly In, bis Kinderhausleiterin Anja Koslowski die insgesamt 45 Kinder in zwei Gruppen teilte: Die erste wurde der Führung unter den Pro Luftfahrt-Helfern Helga Asenbaum und Thomas Böck anvertraut, die zweite durfte zwischenzeitlich den Spielgeräteplatz neben dem Tower erobern. Und danach umgekehrt. Es ging als Erstes in eine große Halle, vollgeparkt mit Kleinflugzeugen und UL-Fliegern. Darunter sogar so leichte Modelle, dass man sie an der Decke aufhängen kann. Das ist platzsparend und außerdem eine sichere Aufbewahrung vor Diebstahl und Unwettern. Helga Asenbaum erzählte ihnen ganz allgemein, wie es kommt, dass diese motorgetriebenen Propellermaschinen in die Luft aufsteigen und wieder sicher auf dem Boden landen können. Die kleinen Besucher durften bei dieser leichtverständlichen Einführung sogar – ganz vorsichtig mit einem Finger – die feingearbeiteten Oberflächen der Flugzeugflügel berühren. Dann ging es in die große Werkstatt nebenan, in der gerade ein paar Motoren zwecks Überholung freigelegt waren. Ganz stolz kletterten unter Aufsicht und Hilfestellung alle Kinder nach und nach in den Pilotensitz, um auch einmal dieses ganz besondere Gefühl kennenzulernen. Draußen vor der Werkstatt wurde dann unter Anleitung das Fliegen mit weit ausgebreiteten Armen geübt. Die zweite Gruppe suchte sich dafür später einen Flieger auf der grünen Wiese aus. Die Wiese hatte aber auch noch roten und weißen Klee für Fragen bereit – und Mäuselöcher machten ebenfalls neugierig. Alle durften, weil kein Flugbetrieb herrschte, auf die Start- und Landebahn und dort auch „fliegende Wettrennen“ veranstalten. Ganz am Ende der Besichtigungen gab es von Thomas Böck und dem Verein Pro Luftfahrt ein kleines Geschenk für jeden Teilnehmer. Es war auch der Verschnaufzeitpunkt für insgesamt acht begleitende Frauen – und einen männlich-einsamen Thomas Böck. Aber um Punkt 12 Uhr kam dann noch eine Mama mit dem Mittagessen für die ganze Bande. Alle fühlten sich ziemlich verwöhnt an diesem sehr windigen Tag im Juli!

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