UL-Fliegertreffen am 1. Mai auf dem Flugplatz Jesenwang - Gemütliches Familienfest

Senior Max Walch mit den Söhnen Max und Dietmar. Alle Fotos: Günter Schäftlein

Der Flugplatz Jesenwang hat am Tag der Arbeit schon mehr Andrang gesehen, aber von seiner fliegerischen Seite erfüllte er alle Ansprüche. Pro Luftfahrt-Präsident Andreas Isenberg sah ein richtig „gemütliches Familienfest“. Die wie immer reichlich zur Organisationshilfe erschienen Vereinsmitglieder und die Flugplatz-/Fly Inn-betreiber um Max jr. und Brigitte Walch sahen ein gelungenes Ultraleicht-Treffen.

Senior und Ex-Präsident Max Walch kam mit Ehefrau Gertraud vorbei - im Rollstuhl geschoben von Sohn Dietmar. Er hatte viele Hände zu schütteln. So auch von Vereinsmitglied Helga Asenbaum, die erst mit 52 Jahren ihren Pilotenschein erwarb und damit älteste aktive Fliegerin in Jesenwang ist. Vor der Doppeldecker-UL „Kiebitz“, im Eigenbau von Vereinspräsident Andreas Isenberg vor 17 Jahren in 1600 Arbeitsstunden installiert, ließen sich die Söhne Max jr. und Dietmar Walch mit ihrem Vater ablichten. Das passte durchaus ins Bild, wenn man die Fähigkeiten im Gesamtverein betrachtet. Vereinsvizepräsident Heinz Bassner nahm sich die Zeit, mit der Presse zu plaudern. Die geringere Anzahl von anfliegenden Teilnehmern 2011 wäre dem vorhergesagten, unsicheren Wetter für den Nachmittag und Abend geschuldet: „Piloten haben die Verpflichtung, verantwortlich nach Wetterlage mit ihrem Fluggerät umzugehen.“ Und das bedeutet auch, Rückflüge für die Ultraleicht-Flieger (UL) über mehrere hundert Kilometer zu berücksichtigen. Die UL-Fliegerei wäre ja insgesamt noch sehr jung, bestünde erst seit 1985. Daraus hätte sich aber bereits ein breites Spektrum unterschiedlichster Modelle entwickelt - bis hin zu supermodernen Kunststoffflugzeugen und geflogen von Piloten zwischen 25 und 70 Jahren. Heinz Bassner: „Aber selbst die älteren und ältesten Modelle sind immer noch auf einem sehr guten technischen Stand. Sie müssen eh jährlich zum TÜV!“ Der Vizepräsident abschließend zur von Pro Luftfahrt e.V. in Jesenwang betriebenen Strategie: „Wir wollen für die Luftfahrt in diesem Rahmen ein gutes Klima erreichen. Wir möchten, dass die Menschen unbefangen an die Flugzeuge herangehen. Bei uns können sie die Flugzeuge berühren, wenn sie stehen. Schließlich soll ja das Fliegen Lebensfreude vermitteln.“ In einer Preisverleihung am 1. Mai ging die Auszeichnung für den weitesten Anflug an einen Fliegerfreund aus Frankreich, der 350 Kilometer zurücklegte. Das älteste Modell (eine ‚Sunrise’ von 1988) mit der größten Tragflügelweite kam an diesem Tag mit Markus Schweiger aus Speyer. Max Walch jr.: „Einer unserer treuesten Besucher seit Jahren.“ Einen dritten „Trostpreis“ mit Medaille gab es für eine Fünfergruppe an Fliegern aus dem Münchner Süden, die nach einem Norditalien-Rundflug ihre Route in Jesenwang abschlossen.

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