UL-Pilot überlebte schwerstverletzt Absturz bei Jesenwang – Vor dem Aufschlag abgesprungen – Kripo FFB ermittelt

Ein ADAC-Rettungshubschrauber in der Nähe des Kieswerkes zwischen Landsberied und Jesenwang transportierte den schwerstverletzten Piloten nach München. Foto: priv

Ein UL-Flugzeug ist mit dem Piloten am Mittwoch, 24. August 2011, in einer Kiesgrube zwischen Landsberied und Jesenwang abgestürzt. Dem Piloten gelang es noch, vor dem Aufschlag abzuspringen. Er überlebte schwerstverletzt. Mitarbeiter des Kieswerks waren als erste zur Absturzstelle geeilt und hatten einen Notruf abgesetzt. Der Verunglückte wurde nach der Erstversorgung mit einem ADAC-Rettungshubschrauber in eine Münchner Klinik transportiert. Vor Ort löschten mehrere Feuerwehren aus umliegenden Ortschaften das Feuer an der Böschung. Gegen 18.05 Uhr wurde der Einsatz beendet.

Nach einer Polizeimeldung des Polizei-Präsidiums Oberbayern Nord, die um 18.23 Uhr herausgegeben wurde, habe ein Mitarbeiter des Flugplatzes Jesenwang heute Nachmittag, 24. August, gegen 16.49 Uhr der Einsatzzentrale den Absturz eines Ultraleichtflugzeuges mitgeteilt. Der 38-jährige Mann aus dem Landkreis Starnberg war mit seinem Ultraleichtflugzeug kurz zuvor vom Flugplatz Jesenwang aus gestartet. Nach bisher unbestätigten Angaben gewann die Maschine nicht genügend an Höhe und stürzte zwischen Jesenwang und Schöngeising in der Nähe eines Kieswerkes ab. Der Pilot konnte vor dem Aufschlag abspringen, wurde bei der Landung jedoch lebensgefährlich verletzt. Die Maschine fing beim Aufprall Feuer. Neben der Polizei waren der Notarzt, die Feuerwehr und der Rettungsdienst im Einsatz. Der schwerverletzte Pilot wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Münchener Spezialklinik geflogen. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen zur Klärung der Umstände die zum Absturz führten, aufgenommen. Rauchschwaden stiegen vom Unglücksort auf, wo sich nach dem Absturz das Gebüsch entzündet hatte. Etwa 60 Helfer waren vor Ort, darunter die Feuerwehren aus Landsberied, Jesenwang und Mammendorf sowie die Kreisbrand-Inspektion, das BRK mit Rettungswagen und zwei Notärzten. Nachdem der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph I den Verunglückten nach München gebracht hatte, wurde der Böschungsbrand unter Kontrolle gebracht.

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