Bereits zum 19. Mal organisierten der Verein „Pro Luftfahrt Jesenwang“ und der Flugplatz der Familie Walch das Event am 1. Mai

Ultraleicht-Flugzeuge in Jesenwang

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Am Stand von Pro Luftfahrt gab es nicht nur schöne Postkarten und leckere Lebkuchenherzen (links im Bild), sondern auch jede Menge Informationen zur Fliegerei.
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Pro-Luftfahrt-Sprecher Andreas Leberle ist selbst Pilot. Hier steht er vor seinem Ultraleicht-Flugzeug.
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Marieluise (4) und Joschi (2) durften sogar im Cockpit eines Fliegers Platz nehmen.
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Wer Näheres zu einem Flugzeug wissen wollte, konnte jederzeit die Mitglieder von Pro Luftfahrt und dem Flugplatz fragen.
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Die einen mögen eher keine Turbulenzen, die anderen brauchen den Wind unbedingt: ein Ultraleicht-Flugzeug und im Hintergrund die Mammendorfer Windräder.
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Auch Nichtpiloten waren zum Treffen gekommen und schauten den Flugzeugen bei den Starts und Landungen zu.
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Die Besucher konnten die Flugzeuge aus nächster Nähe begutachten.
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Landende Flieger waren ein beliebtes Fotomotiv.

Jesenwang – Petrus ist wohl kein Pilot. Das traditionelle Treffen der Ultraleicht-Flugzeuge (UL) am Maifeiertag auf dem Jesenwanger Flugplatz - ausgerichtet vom Verein "Pro Luftfahrt Jesenwang" musste diesmal zwar nicht – wie im vergangenen Jahr – abgesagt werden. Den Nachmittag verregnete es den Veranstaltern von Pro Luftfahrt und dem Flugplatz trotzdem. 40 bis 50 UL aus ganz Süddeutschland finden sich normalerweise zu dem Treffen ein um sich untereinander und mit den in Jesenwang stationierten Piloten auszutauschen. 

 

  Heuer dürften es wegen des am frühen Nachmittag einsetzenden Regens aber einige weniger gewesen sein. Zumindest vor der Wetterkapriole geriet das UL-Treffen wieder zu einem vergnüglichen Austausch unter den Piloten. Bereits zum 19. Mal organisierten der Verein „Pro Luftfahrt Jesenwang“ und der Flugplatz der Familie Walch das Event, bei dem die Besucher unter dem Motto „Von Piloten für Piloten“ fachsimpeln und sich über ihre Freude am Fliegen austauschen können. Aber nicht nur die Herren der Lüfte ließen sich sehen, auch einige Nichtpiloten waren gekommen, um den UL bei ihren Platzrunden zuzusehen. Besonders stolz waren Joschi (2) und Marieluise (4). Die beiden Kinder durften sich sogar ins Cockpit des UL von Pro-Luftfahrt-Sprecher Andreas Leberle setzen und winkten von dort aus fröhlich ihren Familien zu. „Wir haben insgesamt 120 Flugzeuge am Platz stationiert“, sagt Leberle. „Rund die Hälfte davon sind Ultraleichtflugzeuge.“ Die UL gelten als sehr leise und ökonomisch und sind deshalb immer mehr auf dem Vormarsch. Dazu kommt: Die Flugzeuge sind etwas für Tüftler, denn es gibt Bausätze, die man selbst zusammenschrauben kann. „Etwa die Hälfte der hier stationierten UL sind selbst gebaut“, sagt Leberle.

 Die Flugzeuge erreichen Geschwindigkeiten von rund 180 Stundenkilometern. Das ermöglicht es den Piloten – zumindest bei guter Wetterlage – auch aus weiteren Entfernungen zum UL-Treffen anzureisen. Ein Blickfang war aber nicht angereist, sondern ist ohnehin in Jesenwang stationiert: eine turbinengetriebener Ultraleicht-Hubschrauber, der auch Platzrunden drehte und – neben den startenden und landenden Flugzeugen – ein beliebtes Fotomotiv war. „Diese Hubschrauber sind noch im Erprobungsprogramm“, sagt Leberle. Aber sie sollen noch in diesem Jahr eine Zulassung bekommen.

Eine Schrecksekunde musste in Pilot erleben, als er gegen Mittag auf dem Flugplatz landete: Kurz nach dem Aufsetzen brach ihm ein Fahrgestell ab und er geriet deshalb in den Grünstreifen zwischen Start- und Landebahn. Die Rettungskräfte waren schnell vor Ort, mussten aber nicht eingreifen: Der Pilot war mit dem Schrecken davon gekommen. Sein Flugzeug musste jedoch mit vereinten Kräften per Hand von der Landebahn geschoben werden.

Andreas Daschner

 

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