Feuerwehren aus Geiselbullach und Graßlfing sieben Stunden auf der BAB 8 nach LKW-Unfall in Einsatz 

30 Tonnen Geflügelfleisch nach LKW-Unfall vernichtet 

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Bergung des umgestürzten Sattelschleppers auf der BAB 8.

Olching/Geiselbullach – Aus unbekannter Ursache war ein Sattelzug mit Kühlaufleger am Sonntagmorgen, 12. 7. auf der BAB 8 nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und im Böschungswall umgestürzt. Der Fahrer des Sattelzuges konnte das Führerhaus ohne Hilfe und nahezu unverletzt verlassen, allerdings traten aus den Tanks große Mengen Diesel aus. Außerdem mussten die Feuerwehrmänner in mühsamer Kleinarbeit die Ladung, bestehend aus 30 Tonnen Geflügelfleisch, entladen. Der Amtsveterinär und der Havariekommissar ordneten die Vernichtung des Fleisches an,  weil das Kühlaggregat des Sattelaufliegers irreparabel beschädigt worden war.  

Am Sonntag den 12.07.2015 - 06:26 Uhr wurden die Feuerwehren aus Geiselbullach und Graßlfing zu einem Verkehrsunfall mit LKW auf der BAB 8 alarmiert. Bei  ihrem Eintreffen zeigte sich, dass ein Sattelzug mit Kühlauflieger aus bislang unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn in den Böschungswall abgekommen und infolgedessen umgestürzt war. 

 Aus den Tanks des Lastkraftwagens traten  große Mengen Diesel aus und drangen in das Erdreich neben der Bundesautobahn ein. Der nicht versickerte Kraftstoff wurde umgehend durch die Feuerwehren aufgefangen und um ein weiteres Auslaufen zu verhindern wurden die Tankbehälter des LKWs leergepumpt. Beladen war der Lastwagen mit etwa 30 Tonnen Geflügelfleisch für den Einzelhandel, welche zur Aufrichtung des Gespanns zunächst in mühsamer Handarbeit entladen werden mussten. 

In mühevoller Handarbeit mussten die Feuerwehrmänner etwa 30 Tonnen Geflügelfleisch entladen, das für den Einzelhandel bestimmt war.

Da das Kühlaggregat des Sattelaufliegers durch den Unfall irreparabel beschädigt wurde und somit die Nahrungsmittel nicht fortlaufend gekühlt werden konnten, musste der hinzugerufene Havariekommissar gemeinsam mit dem Amtsveterinär die Vernichtung des Fleisches anordnen. Die im Verlauf hinzugerufenen Ortsgruppen des THW Fürstenfeldbruck und Dachau unterstützen die Feuerwehr beim Umladen der Ladung und übernahmen im Anschluss an die Bergung des LKWs das Ausbaggern des mit Diesel kontaminierten Grünstreifens. 

Für die Bergungsarbeiten mittels zweier Autokräne und Spezial-LKW war es notwendig ab ca. 06:30 Uhr der Standstreifen und 2 Fahrstreifen in Fahrtrichtung Stuttgart gesperrt, zwischendurch kam es bergungsbedingt immer wieder zu kurzzeitigen Vollsperrrungen um eine Gefährdung des fließenden Verkehrs auszuschließen. Durch diese Maßnahmen kam es über mehrere Stunden zu teils erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der BAB 8, BAB 99 und der Eschenrieder Spange. Die Feuerwehr Geiselbullach konnte gegen 13:50 Uhr, nach über sieben Stunden Einsatz die Tätigkeiten an der Unfallstelle beenden und sich um die Reinigung der eingesetzten Ausrüstung im Gerätehaus kümmern.

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