VdK-Verband Fürstenfeldbruck verzeichnet enormes Interesse - Im Februar das 6000. Mitglied begrüßt

Der VdK-Kreisvorsitzende Roland Müller (li.) freute sich im Beisein von Kreisgeschäftsführer Roland Otto (3. von li.) und der Türkenfelder VdK-Ortsvorsitzenden Margot Gebele (re.) mit dem Türkenfelder Josef Wilhelm (2. von li.) das 6.000 VdK-Mitglied im Kreisverband begrüßen zu können. Foto: Dieter Metzler

Ob Renten- oder Gesundheitspolitik, Pflegereform, Behinderten- oder Arbeitsmarktpolitik: Seit über 60 Jahren tritt der Sozialverband VdK Deutschland für die Interessen von sozial schwächeren Menschen ein. Unter seinem ursprünglichen Namen „Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e.V.“ wurde der Verband 1950 aus der Taufe gehoben und avancierte im Laufe der Jahrzehnte zum großen, modernen Sozialverband. Der Verband, der politisch und konfessionell unabhängig ist und sich über die Beiträge seiner Mitglieder finanziert, steht allen Menschen offen. Inzwischen vertrauen bundesweit über 1,5 Millionen Menschen dem Sozialverband.

Einen enormen Zulauf hat auch der Kreisverband Fürstenfeldbruck in den vergangenen Jahren zu verzeichnen. Zählte der Kreisverband im Juli 2003 noch 4.000 Mitglieder, so stieg die Mitgliederzahl bis zum März 2007 auf 5.000 an, und im Februar 2011 begrüßte der VdK-Kreisvorsitzende Roland Müller in der Kreisgeschäftsstelle des Sozialverbandes in der Schöngeisinger Straße 70 in Fürstenfeldbruck mit dem 52-jährigen Josef Wilhelm aus Türkenfeld das 6.000 Mitglied im Kreisverband. „Allein in den vergangenen zwölf Monaten schlossen sich 400 neue Mitglieder an“, informierte der Kreisgeschäftsführer Robert Otto. In seinem Beisein und der zuständigen Ortsvorsitzenden Margot Gebele überreichte Müller dem neuen Mitglied neben einer Flasche guten Frankenwein einen Geschenkgutschein im Wert von 200 Euro für einen Aufenthalt im VdK-Berghotel Buchenhöhe bei Oberstdorf oder im Waldhotel am Christlesee bei Berchtesgaden. Gesundheitliche Gründe veranlassten letztlich auch den Türkenfelder Mitglied beim VdK zu werden. Von einem Arbeitskollegen habe er den Tipp erhalten, erzählte Wilhelm. Er erhoffe sich vom VdK Unterstützung bei seinem Antrag auf Anerkennung als Schwerbehinderter. Den Hauptschwerpunkt bilden die Beratungen bei Anträgen auf Schwerbehinderung und Rentenangelegenheiten, berichtete Otto. Aber auch der Sparzwang der gesetzlichen Krankenkassen führe zu einem verstärkten Beratungsaufkommen, informierte Otto. Wenn beispielsweise das Krankengeld überraschend eingestellt werde oder Leistungen aus dem Leistungskatalog nicht oder nur zum Teil übernommen werden. Durch den gewaltigen Mitgliederanstieg platze die Geschäftsstelle aus allen Nähten, denn parallel dazu sei auch die Anzahl von Beratungen und Verfahren angestiegen. „Wir brauchen unbedingt größere Räumlichkeiten“, berichtete Otto. Das derzeitige Raumangebot reiche nicht mehr aus. Otto könnte sogar noch eine Halbtagskraft zur Bewältigung der vielen Arbeit einstellen, allein ein Büroplatz fehlt. Die Suche der Kreisgeschäftsstelle verlief bisher ergebnislos, informierte Otto. „Wir suchen Büros mit einer Gesamtfläche von 250 bis 300 qm, die aber barrierefrei sein müssen und für unsere Mitglieder gut erreichbar sein sollten“, hofft Otto bald fündig zu werden.

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