60-jährige Verkäuferin aus FFB  lag erstochen in ihrer Wohnung  - Verbrechen aufgeklärt 

Tatvorwurf: Heimtückischer Mord aus Eifersucht  66-jähriger nach Geständnis in Haft   

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Hinter dieser Wohnungstüre spielte sich ein schreckliches Verbrechen ab. 

Fürstenfeldbruck –     Nach der Öffentlichkeitsfahndung des Polizeipräsidums Oberbayern-Nord im Mordfall der 60-jährigen Verkäuferin aus Fürstenfeldbruck-Buchenau hat sich der Tatverdächtige nach seiner Flucht durch deutsche Großstädte selbst  bei der Polizei gestellt. Wie die Kripo bestätigte, meldete sich der 66-jährige Lebensgefährte in den frühen Morgenstunden des 25. 4. bei einer Polizeidienststelle in Freiburg/Breisgau, Baden-Württemberg. Inzwischen habe  der 66-jährige Norbert W. in Fürstenfeldbruck ein Geständnis abgelegt, teilte die Pressestelle des PP Oberbayern-Nord  mit.  Der Beschuldigte  wurde nach richtlicher Anordnung in eine JVA verbracht. 



Nachdem der Rentner von Beamten der KPI Fürstenfeldbruck von Freiburg nach Fürstenfeldbruck verbracht worden war, wurde er am  Nachmittag von Ermittlungsbeamten im Beisein der Staatsanwaltschaft  München II bis spät in die Abendstunden vernommen. Der 66-Jährige zeigte sich geständig und räumte den Tatvorwurf ein. Demnach tötete er seine Lebensgefährtin am Tag ihres 60. Geburtstages. 

Der Beschuldigte gab an, dass er nach der Tat mit seinem Pkw flüchtete und sich kurzfristig in mehreren großen deutschen Städten aufgehalten habe. Nachdem seine finanziellen Reserven aufgebraucht waren, stellte es sich schließlich in Freiburg bei der Polizei.   Dem Beschuldigten wurde am Vormittag des 26. April 2013  beim Amtsgericht München der Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes eröffnet. Ihm wird zur Last gelegt, seine Lebensgefährtin heimtückisch und aus Eifersucht getötet zu haben. Nach richterlicher Anordnung der Untersuchungshaft wurde er  in eine JVA verbracht.

Die Polizei in FFB hatte nach einer Vermisstenmeldung durch die  Arbeitskollegin der 60-jährigen Verkäuferin, die in einem Münchner Modehaus arbeitete, von der Feuerwehr die Wohnungstüre aufbrechen lassen. Dort entdeckten die Beamten einen Leichnam, der zahlreiche Stichverletzungen aufwies. Seit 22. April lief eine Fahndung nach dem Lebensgefährten der Frau,  Norbert W., gegen den sich ein Tatverdacht richtete. 

Die noch am gleichen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II im Institut für Rechtsmedizin in München durchgeführte Obduktion bestätigte, dass die Frau aus FFB  gewaltsam ums Leben kam.  

 redkb/H. Spies

 


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