Vernissage zu Kultinente im KOM - Weltbewegendste Ausstellung von Gymnasiasten organisiert

Diese „Afrikanische Frau“ porträtierte Susanne Markert (Q12). Foto: Hans Kürzl

Eine gewisse Aufregung war der Oberstufenschülerin Raphaela Zeiler vom Gymnasium in Olching schon anzusehen, als sie im KOM die Vernissage zur Ausstellung „Kultinente – Weltbewegende Kunst“ eröffnete. Doch gleichermaßen waren ihr Stolz und Freude über die gelungene Präsentation sowie die Vielfalt der ausgestellten Kunstwerke anzusehen. „Wir haben als Team etwas Großes geleistet“, sagte Raphaela Zeiler. Gleichzeitig galt ihr Dank allen Schülerinnen und Schülern, die sich mit ihren Werken auf unterschiedlichste Weise Gedanken über die Probleme, aber auch über die schönen Seiten dieser Welt auseinandergesetzt hatten.

Der eigentliche Grund für diese bis zum 13. Februar im KOM laufenden Ausstellung war die Pflichtaufgabe innerhalb des Projekt-Seminars zur Studien- und Berufsorientierung, das so genannte P-Seminar. Innerhalb dieses Seminars hatten die Schüler die Aufgabe eine Ausstellung zu gestalten. Neben Zeiler hatte Lisane Kreie als zweite Teamleiterin die Organisation mit übernommen. Dabei stellten sich den Schülern im Vorfeld die einen oder anderen Aufgaben, an die sie vorher so nicht gedacht hatten. So mussten beispielsweise Plakate gedruckt werden, um auf die Ausstellung aufmerksam zu machen. Auch einen Ausstellungsraum mussten sie suchen und dazu Verhandlungen mit der Gemeinde aufnehmen. „Schon erstaunlich, was man alles beachten muss“, sagte Zeiler. Manchmal sei es schwierig gewesen, doch habe man alle Hürden letztendlich meistern können. Die Vielfalt und die Qualität der Werke fand ihre Anerkennung auch bei der Preisverleihung, die im Rahmen der Vernissage stattfand. Bemerkenswert war hier, dass Ober- und Unterstufe eine größere Beteiligung verzeichneten als die Mittelstufe. Dem entsprechend wurde auch die Anzahl der Preise gestaltet. Drei Preise erhielt die Unterstufe, zwei die Mittelstufe und vier die Oberstufe. Dennoch fanden die Bemühungen aller Schüler Anerkennung. Kunstlehrerin Claudia Hippe-Krafzcyk vom Olchinger Gymnasium freute sich über die große Begeisterung der Schüler. Und Peter Knoll, Olchinger Gemeinderat und Redakteur, lobte: „Ich finde es toll, was die jungen Leute machen. So etwas muss man unterstützen.“ Knoll hatte über einen Fach-Verlag einige Preise aus dem Bereich Software organisiert.

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