Bericht über Papua Neuguinea 

Früher Land der Menschenfresser

+
Malerischer Kopfschmuck in Papua Neuguinea

Eichenau – Noch bis in die 1940er Jahre galt das nördlich von Australien gelegene Papua Neuguinea als das Land der Menschenfresser und bis zum ersten Weltkrieg zählte der nördliche Teil noch zum deutschen Kolonialgebiet. Trude und Harald Mielke, Dipl.-Biologe und Reisejournalisten, berichten  in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule  am  26. 11., 20 Uhr in einer Live-Dia-Schau in der Begegnungsstätte, Kolpingweg 2. 

Harald Mielke,  Diplom-Biologe und Volkshochschul-Referent bereist mit seiner Ehefrau Trudy, einer Sozial-Pädagogin,  seit Jahren die Welt und berichtet darüber. Diesmal in Eichenau über Papua Neuguinea. "Das Land  hat keine 5-Sterne-Hotels, keine Autobahnen und keinen McDonald’ s. Auch wer das typische Südsee-Feeling mit Cocktails an weißen Palmenstränden sucht, wird nur selten fündig. Andererseits bietet PNG das wahre Leben, die Ursprünglichkeit, die anderenorts schon lange verloren gegangen ist. Auch eine gute touristische Infrastruktur ist punktuell durchaus vorhanden, wenn auch in manchen Regionen das Steinzeitalter erst in den 1930er Jahren mit dem ersten Kontakt zum „Weißen Mann“ endete. Noch bis in die 1940er Jahre galt das nördlich von Australien gelegene PNG als das Land der Menschenfresser.


Ob in den sogenannten Highlands oder im Tiefland entlang des mächtigen Sepik-Flusses, auch heute noch leben die Menschen im Einklang mit der ungebändigten Natur unter Bewahrung ihrer Traditionen mit Geisterhäusern, Initiation und dem Leben von der Sego-Palme. Bis zum ersten Weltkrieg zählte der nördliche Teil des Archipels noch zum deutschen Kolonialgebiet, was Eigennamen wie New Hanover oder Mount Wilhelm – der mit 4509 m höchste Berg des gesamten Südpazifiks – deutlich unterstreichen. Auch als eines der schönsten und artenvielfältigsten Tauchgebiete der Welt hat sich PNG einen hervorragenden Namen gemacht. Beim Gedanken an die Weltklasseriffe von „Loloata“, „Tufi“ oder „Lissenung“ geraten Kenner geradezu ins Schwärmen."

 

Meistgelesene Artikel

Erneut tödlicher Verkehrsunfall auf B2

Hattenhofen/Mammendorf - Erneut ereignete sich auf der Bundesstraße 2 zwischen Hattenhofen und Mammendorf ein tödlicher Verkehrsunfall. Erst am 7. …
Erneut tödlicher Verkehrsunfall auf B2

Bedrückende Stimmung im Sitzungssaal

Fürstenfeldbruck – Brucks 53-jähriger Oberbürgermeister Klaus Pleil (BBV) ist nach Feststellung einer amtsärztlichen Untersuchung auf Dauer …
Bedrückende Stimmung im Sitzungssaal

Famata erfolgreich behandelt

Fürstenfeldbruck – Als Fatama Cephas vor vier Jahren das erste Mal im Klinikum behandelt worden ist, war sie acht Jahre alt. Nach einem Sturz ist ihr …
Famata erfolgreich behandelt

Kommentare