Wahlfach Chinesisch - Lehrer aus der Volksrepublik China für einen Monat zu Gast am Rasso-Gymnasium in FFB

Über den Pädagogischen Austauschdienst, eine Initiative der Kultusministerkonferenz, kam Quin Gang, Lehrer für Deutsch an der International Foreign Language School in Wuhan, einer Stadt mit neun Millionen Einwohnern, für knapp einen Monat nach Fürstenfeldbruck an das Graf- Rasso-Gymnasium. Ziel des Austauschprogramms ist es, den internationalen Dialog und die Völkerverständigung zu fördern. Am GRG, an dem Chinesisch als Wahlfach angeboten wird, diente der Besuch des Gastlehrers auch der Weiterentwicklung internationaler Kompetenz und der Förderung des Interesses der Schüler für Heimatland und Sprache des Gastes.

Quin Gang begleitete gut drei Wochen Lehrkräfte, vor allem in den Fächern Geschichte, Sozialkunde und Geographie. Dort stellte er sich auch den Fragen der Schüler betreffend der Situation in China und der Entwicklung des aufstrebenden Landes. Die Frage nach den Menschenrechten, der Religions- und Meinungsfreiheit wurden ebenso nicht ausgeklammert, wie die Situation in Tibet. Qui Gang räumte teilweise Versäumnisse und Probleme ein, versuchte aber auch den Schülern die Hintergründe der Entwicklung aus Sicht der Chinesen darzulegen. „Die Schüler blieben oftmals freiwillig bis nach Unterrichtsschluss, um noch offene Fragen zu klären“, beschreibt Siegfried Sangl, stv. Schulleiter am GRG, das Interesse der Gymnasiasten. Die Ausführungen, die Gang zum Schulsystem in der Volksrepublik China machte, führte bei einigen Schülern zur Neubewertung der eigenen schulischen Belastung, berichtet Sangl. Bei 45 Unterrichtsstunden pro Woche, Montag bis Freitag von 7:50 Uhr mit Pausen bis 20:00 Uhr, endet die Schule am Samstagmittag und beginnt bereits wieder am Sonntagabend. „Hier legen die Chinesen ein anders Tempo vor,“ meinte der Schüler der Klasse 10a, Berni Grellmann, erstaunt angesichts des Stundenplans des von 4800 Kindern besuchten Schulverbandes des Gastlehrers. Untergebracht war der chinesische Deutschlehrer bei Siegfried Sangl, der Quin Gang nach dem Unterricht Einblick in Kultur und Lebensart der Menschen des Gastlandes geben konnte.

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