2010 in Hongkong – Vom 9. - 12. 10. 2013 Weltkongress "Rhythm & Balance"  in Fürstenfeld 

8. Weltkongress Konduktive Förderung im VA Fürstenfeld

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Von li: Dr. Anna Souksengphet-Dachlauer, Pressereferentin, Landrat Thomas Karmasin, Beate Höß-Zenker, Leiterin Organisationskomitee, Krisztina Desits, Dipl.-Konduktorin, Wolfgang Vogt, 1. Vorstand Bundesverband Konduktive Förderung (BKF), Anita Moos-Hlavacek, Verein Menschen mit Körperbehinderung e.V., Joachim Görtz, Leitung BPA und Peter von Quadt, 1. Vorstand FortSchritt Starnberg e.V.

Fürstenfeldbruck  – 2010 fand der 7. „World Congress on Conductive Education“ in Hongkong statt. Dieses Jahr darf die Kreisstadt Fürstenfeldbruck diesen Weltkongress ausrichten. Bei einem Pressegespräch am 2. Juli, zu dem das Organisationskomitee eingeladen hatte, freute sich Landrat Thomas Karmasin über die große Ehre, die Location für diesen „wahrhaftigen Weltkongress“ stellen zu dürfen.  

Unter dem Motto "Rhythm & Balance" werden Betroffene sowie Wissenschaftler aus aller Welt die Gelegenheit haben, sich umfassend über die Konduktive Förderung zu informieren. 

In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops geht es vor allem um neurophysiologische Aspekte in Bezug auf Rhythmus und Gleichgewicht, Einsatzmöglichkeiten der Konduktiven Förderung in Kindergarten, Schule, Ausbildung, Integration, Sport, Freizeit, Erwachsenenbildung sowie Wohnformen und Arbeitsleben.

Vor mehr als 60 Jahren wurde die Konduktive Förderung von Andras Petö aus Ungarn entwickelt. Das Wort „konduktiv“ wird vom lateinischen „conducere“ abgeleitet und heißt „hinführen, zusammenführen“. In Deutschland wird die Konduktive Förderung etwa seit 20 Jahren mit großem Engagement seitens Betroffener und Fachkräfte aufgebaut und etabliert. Ziel ist es, körperbehinderte Menschen durch intensive und gezielte Förderung in die Lage zu versetzen, aktiv am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. „Sie sollen sehr umfassend und ganz normal in den Alltag eingebunden werden“, sagt Beate Höß-Zenker von Phoenix, gemeinnützige GmbH der Stiftung Pfennigparade. 

 Die Schädigungen des Zentralnervensystems verursachen nicht nur isolierte Funktionsstörungen, sondern wirken sich auf die Entwicklung der gesamten Persönlichkeit aus. Deshalb kann man durch gezielte Förderung bestimmter Entwicklungsbereiche auch andere Funktionen und Fähigkeiten positiv beeinflussen. Neu erworbene Fertigkeiten werden automatisiert und nachhaltig gespeichert, wenn sie unmittelbar im Alltag praktiziert und angewendet werden. Das Kongressprogramm richtet sich an Konduktoren und Fachpublikum, an körper- und mehrfachbehinderte Erwachsene und Jugendliche, sowie deren Angehörige. Des Weiteren können alle Interessierte den offenen Familien- und Publikumstag am Samstag besuchen. Es locken zahlreiche Aktionen zum Mitmachen und Spaß haben. Der Eintritt ist kostenlos.

Weitere Informationen zum Kongress und Programm unter  

www.ce-worldcongress2013.org

 Nicole Burk

 

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