Nur wenig verändert

Lebhaft schilderte Gemeindearchivar Stefan Pfannes bei der Führung durch die Kirche des Ortsteils Fußberg deren Geschichte. Foto:Wellenstein

Kirchenführung in Fußberg: Im Rahmen der Reihe WIR der Gemeinde Maisach, Kulturreferent Alfons Strähhuber organisiert sie, führte der Gemeindearchivar von Maisach, Stefan Pfannes, durch die Geschichte der Kirche und des Ortsteils Fußberg.

Jüngst trafen sich rund 25 interessierte Bürger in der ältesten Kirche im Gemeindegebiet von Maisach, der St. Ulrichs-Kirche in Fußberg, deren romanische Chorturmanlage aus dem 12. Jahrhundert sich nur wenig verändert hat. Neben der Baugeschichte, die sich seit dem 17. Jahrhundert durch viele erhaltene Rechnungen gut nachweisen lässt, erfuhren die Teilnehmer von Pfannes auch interessante Details über die rechtliche Situation der Kirche, die bis 1916 zum Pfarrgebiet von Kreuzholzhausen gehörte. Lebhaft schilderte Pfannes die Geschichte der Fußberger Höfe und die mögliche Herkunft des Namens „Fußberg“, wobei er manche weit verbreitete Erklärung widerlegte. Umrahmt und unterteilt wurde sein Vortrag durch die Volksmusik Gernlinden unter Leitung von Karl Grassi. Für alle, die keine Zeit hatten an dem stimmungsvollen Abend teilzunehmen, bietet die Zeitschrift Meisaha, Blätter zur Gemeindegeschichte, in Heft drei einen umfassenden Überblick über die Kirchengeschichte mit vielen Fotos. In Heft vier, das Anfang Dezember erscheint, wird sich Gemeindearchivar Stefan Pfannes dann mit der Orts-, Namens- und Höfegeschichte von Fußberg befassen.

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